July 29, 2010

4tmuelle

Practicum Status Update Week 8

  • Over the weekend, I’ve talked at the ChaosBBQ in Dortmund, Germany. A nice and small conferency gathering.
  • This week I had only a few bugs (that I reported):
  • The filter stuff is actually more complex than I initially thought: I do indeed have to handle async USB URBs which makes the code look more ugly and taste more like spaghetti. Anyway, the filter stuff should fully work now *yay*.

I hope the video works. If it doesn’t, please download first. So we can replace packets on the fly, in and out. And of course, you could design a more complex scenario: Let the first read pass by unmodified but after that modify the packets.

  • Read a bit in “Essential Linux Device Drivers” which is an interesting to read book. I like the relaxed writing style. I haven’t gotten to the nitty gritty USB details yet though.
  • Wireshark can sniff USB communication, too. And it can save as a pcap file. And it dissects bits of the protocols. At least it shows the SCSI request for an USB Massstorage. I have to test whether it knows, say, webcams. First investigations show that it only supports USB Massstorage though. And it’d be interesting whether it can sniff the communication I’m filtering with QEmu.
  • Apparently, USB network magic for pcap is 0xdc:
    typedef struct pcap_hdr_s {
            guint32 magic_number;   /* magic number */
            guint16 version_major;  /* major version number */
            guint16 version_minor;  /* minor version number */
            gint32  thiszone;       /* GMT to local correction */
            guint32 sigfigs;        /* accuracy of timestamps */
            guint32 snaplen;        /* max length of captured packets, in octets */
            guint32 network;        /* data link type */
    } pcap_hdr_t;

    Wirehsark dumps the following:

    0000000: d4 c3 b2 a1 02 00 04 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
    0000010: ff ff 00 00 dc 00 00 00 43 8e 44 4c d7 96 05 00  ........C.DL....

    So I might be able to implement saving to PCap at some stage.

  • Next week will be GUADEC! *yay* But that will also mean that I can’t work that much.
  • So my emulation seems to work now, too. I now need to speak the right protocol. So if you know a good resource that describes how a, say, USB Webcam behaves on the bus, drop me a line. Or anything that can dissect USB packets would be fine.
  • by muelli at July 29, 2010 10:43 AM

    July 28, 2010

    7clausen

    minbibs

    Dr. Carl Adam Petri   † 2. Juli 2010 Carl Adam Petri, Begründer des nach ihm benannten Gebietes der Petri-Netze, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Petri studierte Mathematik und begeisterte sich früh für die Informatik. 1988 wurde er zum Ehrenprofessor der Universität Hamburg ernannt und hielt dort bis 1994 Seminare über Allgemeine Netztheorie. Ausgezeichnet wurde [...]

    by CH at July 28, 2010 12:08 PM

    8bui

    Man stirbt als Held

    Das Familientreffen neigt sich dem Ende zu und nun habe ich endlich die Zeit euch meine Geschehnisse der vergangenen Tage zu schildern.

    • Donnerstag vergangener Woche wurde ich gegen Mittag von meiner Schwester in Hamburg-Neugraben abgeholt. Streng genommen brachte sie mir das Auto, denn ab da fuhr ich nach Cuxhaven. Angekommen war auch schon anh Thi (3) da. Wir saßen rum, redeten und machten Fotos. Am Abend wurde dann noch der Grill angemacht – yammy yammy! Als es dann langsam dunkel wurde… entspannten wir uns dann noch ihm Wohnzimmer.
    • Freitag ging es Nachmittag dann zur Bucht wo wir dann auf anh Thien(2) + anh Thi(3) + anh Thuan(4) + Van(1) + Vy(2) trafen. Leider hatte anh Thanh(1) einen Autodefekt, sodass er umkehren musste um sich einen Mietwagen zu organisieren und heil von München in Cuxhaven anzukommen. Da meine Tante dann zu viel Essen gemacht hatte brauchte sie nun noch hungrige Mäuler. Dafür stellten wir uns dann gerne bereit – yammy
    • Samstag gingen wir (Thien+Thi+Thuan+Thu+Duc+Van+Vy+me) zum Altenbrucher Schützenfest. Der hiesige Schützenferein hatte 100-Jähriges Jubiläum (auch ohne Geburtstag hätte es ein Schützenfest gegeben!). Als kleines Kind kam es mir dort viel größer vor. Wahrscheinlich schien es gleich groß geblieben und ich bin gewachsen (:
      Abends ging es wieder zu meiner Tante nach Altenwalde. Diesmal hatte sie uns schon vorher zu Banh Xeo[1] ein. Als wir ankamen war auch schon anh Thanh+Paulina+Agata da. yay! Nun waren wirklich alle in Cuxhaven. Hier wird es Zeit euch einen Ast meines Stammbaums zu erläutern (alter Sortiert)
    1. Onkel+Tante
      1. Thanh(+Paulina)
        1. Cyprian
    2. Thien
    3. Thi
    4. Thuan
  • Papa+Mama
    1. Thu
    2. ich
  • Onkel+Tante
    1. Van
    2. Vy
    3. Lan
  • Nachdem dann alle satt waren gingen wir dann in den “Chill-Mode” über. Es wurde entspannt + mit den kleinen gespielt + geredet + etc. Als ich dann da saß kam an Thanh zu mir und überreichte mir ein Geschenk: Ein signiertes Exemplar seines neu erschienenen Buches “Praxishandbuch – Speicherlösungen”[2].
    Als chu Khoa dann endlich feierabend hatte gingen wir runter in das Restaurant und saßen da rum. Dort wurden so einige Flaschen Wein geöffnet+geleert. Ich glaube gegen drei Uhr morgens war ich dann zuhause und konnte mich ins Bett schmeißen.

  • Sonntag Sonntag stand ich früh morgens auf (geweckt von dem sanften klingeln+vibrieren meines Mobiltelefons – anh Thi war dran) und fuhr dann alleine zur Bucht. Dort traf ich dan auch Paulina+Agata+Cyprian+Onkel+Thanh+Thien+Thi+Thuan, wie sie dort spazieren gingen. Ich schließ mich denen, auf dem weg zum Hafenfest, an. Dort liefen wir rum, schauten uns die Geschäfte an und wunderten uns über das günstige Angebot von 39 Euronen für einen Rundflug im Helikopter.
    Zuhause bastelte ich dann am Audi/Soundanlage rum. Viel war nicht zu tun – ein Kabel hatte lediglich Wackelkontakt.
    Da die Sonne so schön schien schwang ich mich auf’s Motorrad und fuhr gen Altenwalde. Als ich ankam, ich hatte kaum Zeit die Maschine auszumachen, sah ich auch schon dass Agata schon bereit für eine Tour mit mir war. Da sie das erste mal an der Nordsee, so wie ich es verstanden hab sogar das erste mal überhaupt an der See/am Meer war fuhr ich sie zum Sahlenburger Strand. Da wir nicht sofort zurückfahren wollten schlug ich noch vor ins Watt zu gehen (wahrscheinlich auch ihr erstes Mal).
    Abends wurde dann wieder Alkohol konsumiert – für einige wohl zu viel. [3]
  • Montag mittag gingen wir dann ins Ahoi![4] schwimmen. Zum Glück bin ich bei der Uni noch in Cuxhaven gemeldet – so steht auf dem Semesterticket die Adresse drauf und wir kamen für den Cuxhavener-Preis rein. Es waren auch schon die Anderen da (Paulina+Agata+Cyprian+Thanh+Thien+Van+Vy – Thi+Thuan waren schon weg). Nach dem Schwimmen der Cyprian leider müde, so brachten seine Eltern ihn nach Hause. Agata wollte aber noch an den Strand – also gingen wir zu viert (Thu+Agata+Duc+me) ins Watt und sammelten Muscheln. Abends ging es dann wieder nach Altenwalde zum Grillen. Hierüber gibt es nicht viel zu erzählen…
  • Dienstag waren dann alle weg – es blieben nurnoch Thu+Duc+me. Wir fuhren mit meiner Mutter in die Stadt, gingen Fisch essen, gingen zum Strand ins Watt und sammelten Tiere die wir dann verspeisen wollten. Im großen und ganzen war es ein sehr angenehmer+entspannter Tag. Zu essen gab es Abends dann wieder Fleisch vom Grill.
  • Mittwoch – der letzte Tag – die letzten paar Stunden – gleich geht es zurück nach Hamburg (für Thu+Duc nach Berlin).
  • Die ganzen Tage wurden von mir fotografisch Dokumentiert. Da ich noch keine Zeit hatte werde ich sie die Tage/Wochen sortieren+filtern+online stellen.

    [1]http://tinyurl.com/35d3kpd (google)
    [2]http://www.dpunkt.de/buecher/3079.html
    [3]https://twitter.com/_silentsea/status/19531971780
    [4]http://tinyurl.com/283n77x (cuxhaven.de)

    oder lebt solange bis man der Böse ist.

    by 8bui at July 28, 2010 11:24 AM

    July 27, 2010

    7fietkau

    Bachelorarbeit-Bericht Nr. 2

    Heute geht es um Empirie und Datenerhebung. Ich möchte euch gerne darstellen, welche Überlegungen ich bezüglich meiner Datenquellen bisher angestellt habe, und was ich ungefähr für Daten erheben möchte.

    Bachelorarbeiten und Datenerhebung

    Eine Bachelorarbeit im Studienfach Informatik befasst sich typischerweise mit einer Problemstellung, die sich theoretisch analysieren oder sogar implementieren lässt. Etwas seltener sind Themen, die tatsächlich Feldforschung erfordern, die durch Befragungen oder ähnliche Methoden geleistet werden kann. Zu letzteren ist auch mein Thema zu zählen.

    Datenquellen

    Für meine Forschungsfrage(n) zur Vielseitigkeit von Teachlets gibt es nur eine kleine Menge an Datenquellen, die mir ggf. weiterhelfen können.

    • Da gibt es zunächst mal das Teachlet-Archiv, in dem eine große Anzahl bestehender Teachlets aus den vergangenen Teachlet-Werkstätten konserviert ist. Jedes enthält idealerweise die komplette Teachlet-Choreographie, alle Folien, Systeme und Materialien, sowie mit etwas Glück Erfahrungen von bisherigen Durchführungen. Für die Frage, was Teachlets im Kern ausmacht, ist es mit Sicherheit sinnvoll, nicht nur von der Seite der Theorie mit der Definition zu arbeiten, sondern auch vorhandene Teachlets auf Gemeinsamkeiten und allgemeine Strukturen zu untersuchen.
    • Weiterhin habe ich die Hoffnung, Interviews mit einigen erfahrenen Teachlet-Moderatoren zu führen. Im Umfeld unserer Uni gibt es vielleicht ein halbes Dutzend Leute, die bereits mehrfach und reflektiert Teachlets eingesetzt haben. Diese Leute möchte ich gerne zu fassen bekommen und zum Thema befragen, in der Hoffnung, dass sich aus den Interviews verwertbare Erkenntnisse gewinnen lassen.
    • Zuletzt bleibt die Beobachtung aus erster Hand. Ein Teachlet, das Ende August hier an der Uni mit über 100 Leuten durchgeführt werden soll, habe ich mir dafür herausgepickt und werde es beobachten - "tracken", wie der Teachlet-Kenner sagen würde; das bezeichnet das minutengenaue Protokollieren, welcher Abschnitt wie lange gedauert hat, speziell um den tatsächlichen Ablauf hinterher mit der Planung vergleichen zu können. Dabei ist vor allem interessant, wie das Teachlet-Konzept bei einer so großen Teilnehmerzahl läuft.

    Schwierigkeiten

    Der Datenerhebung sind schon dadurch Grenzen gesetzt, dass sich ein Teachlet nicht "mal eben testweise" durchführen lässt, weil man dafür eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern braucht. An diesem Punkt ist die probeweise Durchführung eines Teachlets im Anschluss an eine OOPM-Vorlesung im vergangenen Semester gescheitert - neimand hatte Lust, dafür länger zu bleiben, was natürlich verständlich ist. Ich muss also sehr genau darauf achten, alle verfügbaren Quellen zu nutzen, denn es ist eine sehr begrenzte Zahl.

    Ein weiteres "Problem" ist, dass die Daten, die ich erhebe, größtenteils eher qualitativ als quantitativ sind. Es wird nicht allzu viel zu vergleichen und in hübsche Diagramme zu packen geben, dafür aber umso mehr unterschiedliche Aussagen und Wertungen, aus denen ein kohärentes Gesamtbild extrahiert werden muss. Das wird gerade für einen Naturwissenschaftler wie mich ein hartes Stück Arbeit.

    Organisatorisches

    Seit letzter Woche habe ich einen Zweitbetreuer. Prof. Oberquelle hat sich dazu bereiterklärt. Jetzt, wo dieser Posten besetzt ist, steht einer Anmeldung der Arbeit im Prinzip nichts mehr im Wege. Ich werde das mal mit Axel besprechen.

    Ende

    Hoffentlich ist meine Darstellung der Konzepte zur Datenerhebung halbwegs verständlich. Was haltet ihr davon? Ist es so lesbar geschrieben, oder soll ich noch mehr auf typische Teachlet-Begriffe eingehen, wenn ich sie verwende?

    Nächste Woche berichte ich dann vom Brainstorming-Treffen mit Axel und Christian, bei dem hoffentlich schon ein paar Grunderkenntnisse über die Definition von Teachlets gewonnen werden können. Das Treffen wird Donnerstag stattfinden, nächsten Dienstag ungefähr um diese Zeit gibt es dann hier die Ergebnisse zu sehen.

    July 27, 2010 08:14 PM

    July 24, 2010

    5koehn

    automatically commit changes to certain files (e.g. for org-mode)

    I use org-mode a lot. Because my files change a lot and I want to preserve the history and to be able to synchronize them with my freerunner, I use git to track my org files.

    However, I did this just in theory, in reality I was just too lazy. So this is how you get a commit whenever you save your changes:

    First, install incron. This is a program like cron, but it responds to filesystem events. apt-get install incron should be enough

    Second, create a script like the following:

    #! /bin/sh
    cd /home/arne/org # <- the path to your files
    git commit -a -m auto
    

    Third, create a git repository for the files you want to track:

    cd /home/arne/org
    git init
    git add ${FilesYouWantToTrack}
    

    And last, create a incrontab entry:

    sudo echo YourUsername >> /etc/incron.allow
    incrontab -e
    write s.th. like this into the editor: /home/arne/org/ IN_MODIFY /home/arne/bin/commit-org
    

    This rule says that everytime a file in /home/arne/org is modified (IN_MODIFY), the script /home/arne/bin/commit-org is executed. Adjust those paths to your needs.

    That's it. If you want to track additional files in that directory, a simple "git add" is enough. Everytime you save a tracked file, a new commit will be created in the background.

    July 24, 2010 12:58 PM

    July 23, 2010

    8letsch

    Zeichnen lernen mit dem “30 seconds drawing tool”

    Marcel übt Zeichnen. Aus Gründen. Eine klasse Entdeckung, die er dabei machte, war das 30 seconds drawing tool von posemaniacs: Man bekommt eine Figurenpose 30 Sekunden lang gezeigt und fertigt in dieser Zeit eine fixe Skizze an. Die Grafiken, die man dabei zu sehen bekommt, sind allesamt sehr auf den Körper- und Muskelaufbau fixiert.

    Ein Zufallsbild.

    Könnte man nicht diese Idee zu übertragen und zum Beispiel alle Fotos, die flickr zu einem bestimmten Begriff oder Tag anbietet, als 30-Sekunden-Zeichen-Vorlagen benutzen? Richtig: Das wäre großartig. Und so habe ich Marcels Anregung aufgenommen, mich heute vormittag hingesetzt und mit ein wenig Javascript-JQuery-Magic eine eigene Version erstellt.

    http://30seconds.fotografdracula.de

    Perfekt ist das kleine Stück Software noch nicht und ich könnte mir noch ein paar tolle Sachen vorstellen, aber ich denke, dass das Tool seinen Zweck erfüllt und bin daher erst einmal zufrieden. Über Feedback würde ich mich natürlich freuen. Viel Spaß damit!

    http://www.flickr.com/photos/abject/4821949674/abject

    by Flo at July 23, 2010 07:34 PM

    7clausen

    July 22, 2010

    2burmest

    PM zur heutigen Vorstellung der Evaluationsergebnisse zum Hamburgischen Hoschschulgesetz (HmbHG)

    In einer ersten Stellungnahme erklärt Daniel Lentfer, Vorsitzender von CampusGrün:

    Wer hat was zu sagen?

    „Das Ergebnis der Evaluation ist unterschiedlich zu bewerten. Wir begrüßen, dass unterhalb der Fakultätsebene wieder Selbstverwaltungsgremien eingeführt werden können. Es ist gut, dass die Kommission auf unsere Forderung eingegangen ist und die/den PräsidentIn nach einer hochschulöffentlichen Anhörung vom Akademischen Senat wählen lassen will. Es ist enttäuschend, dass die mögliche Abwahl der/des PräsidentIn nicht berücksichtigt wird, zeigte sich hier doch besonders deutlich das Scheitern der Hochschulautonomie.“

    Katja Weiden, Vorstandsmitglied, ergänzt:

    „Über die strukturellen Fragen hinaus, die Gegenstand der Evaluation waren, sehen wir weitergehenden Änderungsbedarf am Hochschulgesetz, beispielsweise die Einführung eines Tenure Track Verfahrens für JuniorprofessorInnen. Das derzeitige Studiengebührenmodell verstärkt die soziale Selektivität im Bildungssystem und muss dringend angeschafft werden.“

    weiterlesen

    July 22, 2010 12:46 PM

    July 21, 2010

    vollkorn

    Bei Schufa & Co Auskunft verlangen

    Update: informa (Arvato Infoscore GmbH) hat nach 73 Tagen geantwortet.

    Ich habe einfach mal bei dieser Mitmach-Aktion mitgemacht und schildere hier kurz meine Eindrücke. http://www.netzpolitik.org/2010/mitmach-aktion-bei-schufa-co-auskunft-verlangen/

    Ich habe am 08.05. an alle Agenturen auf der Liste die Briefvorlage geschickt und nun keine Geduld mehr auf die letzten Antworten zu warten. Folgend mein Eindruck in der Reihenfolge wie sie bei mir ankamen.

    Deutsche Mieterdatenbank DEMDA, 18.05.2010
    Bonitätsdaten halten sie nicht selber vor, dafür soll ich mich an Infoscore und Accumio wenden. Habe ich ja bereits gemacht.

    Vermieterdaten über mich liegen keine vor und wurden auch nicht in den letzten 12 Monaten angefragt.

    Dann folgt eine Belehrung darüber, dass mikrogeographische Daten nicht personenbezogen sind und somit nicht unter mein Auskunftsrecht fallen. Jene Daten werden nur auf Anfrage an die Firma GEMINI DIREKT Marketing Solutions GmbH in Idstein übermittelt.

    Es liegen keine Daten zu meiner Person vor und ich habe hilfreiche, bündige und verständliche Informationen erhalten.

    EOS Information Services GmbH, 19.05.2010
    Drei Seiten unverständliches Juristen-Kauderwelsch, das sich so liest als sei meine Anfrage eigentlich vollkommen unberechtigt und beinahe unverschämt. Letztendlich aber doch die angefragten Infos.

    Sie wissen, dass ich existiere und einen Gewerbebetrieb angemeldet habe. Mehr nicht. Niemand hat meine Daten in den letzten 12 Monaten abgefragt.

    Deltavista GmbH, 20.05.2010
    Sie kennen meinen Namen und meine Anschrift, welche sie von der Acxiom Deutschland GmbH bekommen haben. Ein Scoring-Wert liegt nicht vor und übermittelt wurden meine Daten auch nicht in den letzten 12 Monaten.

    accumio finance service GmbH, 25.05.2010
    Meine Person und Anschrift ist bekannt und einen Scoring-Wert haben sie auch. Auf zwei Seiten wird leicht verständlich erklärt was alles an Daten in diesen Wahrscheinlichkeitswert einfließt und wie das Ergebnis zu verstehen ist. Allerdings wird nicht erwähnt woher die Daten stammen. Immerhin wurden diese Daten auch nicht in den letzten 12 Monaten abgefragt.

    SCHUFA Holding AG, 25.05.2010
    Der mit Abstand dickste Brief, der aber nicht gerade vor Informationen strotzte. Ich bin mit Anschrift bekannt und es gibt einen Scoring-Wert. Wie dieser gebildet wurde oder was er bedeutet wird zusammenfassend und verständlich erläutert. Unter http://www.scoring-wissen.de/ könne man weitere Informationen finden. Dazu gab es Werbung mit einem Gutschein für einen vergünstigten Online-Zugang bei der Schufa und der mehrfache Hinweis wie wichtig es ist seine Daten bei der Schufa im eigenen Interesse zum Vorbeugen von Irrtümern aktuell zu halten.

    Bürgel Wirtschafts‐informationen GmbH & Co. KG, 03.06.2010
    Kurz und knapp: sie kennen mich nicht.

    Arvato Infoscore GmbH, 21.07.2010
    Ich habe einen Scoringwert von 510 auf einer Skala von 275 (min) bis 634 (max). Damit bin ich besser als 56% der Bevölkerung. Das Interessante daran: Sie haben keine Daten über mich außer meinem Geschlecht, meinem Namen und meiner Anschrift, die sie wohl auch nur durch meine Anfrage kennen. Und das reicht ihnen um mein Alter abzuschätzen und das Alter in ihr Scoring einfließen zu lassen.

    Keine Antwort nach über 1,5 Monaten
    Arvato Infoscore GmbH und
    CEG Creditreform Consumer GmbH

    Keine Ahnung was ich davon halten soll.

    by nospam@example.com (Jan Girlich) at July 21, 2010 12:59 PM

    July 20, 2010

    7clausen

    7fietkau

    Bachelorarbeit-Bericht Nr. 1

    Der überwältigende Konsens scheint zu sein, dass die Entstehung meiner Bachelorarbeit wenigstens ein paar Leute interessiert. Hier also der erste Bericht von hoffentlich vielen, in dem ich zunächst mal das Thema erklären und ein wenig aus meinem Exposé zitieren werde.

    Was sind Teachlets?

    Teachlets sind ein am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg entwickeltes Lehrkonzept für Inhalte der praktischen Informatik, das im Spannungsfeld zwischen theoretischem Vortrag und praktischer Programmierübung existiert und dabei versucht, die Vorteile beider Herangehensweisen zu aggregieren. Bei einem Teachlet gibt es vortragsartige Abschnitte, aber auch offene Entwurfsdiskussionen im Plenum, die vom Moderator geleitet live auf dem Präsentationsrechner in Code umgesetzt werden.

    Durch die spezielle Methodik von Teachlets werden die Teilnehmer eines Teachlets stärker dabei gefördert, das Vorgestellte sofort zu reflektieren und anzuwenden, als bei einem traditionellen Vortrag.

    Bisherige Forschung

    Es gibt im Wesentlichen zwei Paper zum Thema, die Teachlets in abstrakter Form behandeln, beide vom Erfindes des Konzepts und Betreuer meiner Bachelorarbeit, Axel Schmolitzky.

    • Schmolitzky, A., A Laboratory for Teaching Object-Oriented Language and Design Concepts with Teachlets. In Proc. OOPSLA ’05 (Companion: Educators’ Symposium), (San Diego, CA, 2005), ACM Press.
    • Schmolitzky, A., Patterns for Teaching Software in Classroom. Paper presented at the 12th European Conference on Pattern Languages of Programs (EuroPLoP 2007), Irsee, Germany.

    Wie man sieht ist das Feld bisher kaum beackert.

    Meine Ziele

    In meiner Arbeit möchte ich das Teachlet-Konzept systematischer definieren und abgrenzen, als das in Axels Original-Paper geschehen ist. Hier ist die dort gegebene Definition des Begriffs:

    Ein Teachlet ist eine interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähiges Stück Software um eine klar definierte Funktionalität erweitert werden soll, um ein Entwurfsmuster oder ein Programmiersprachkonzept zu veranschaulichen. Ein Moderator motiviert mit Hilfe eines Rechners und eines Beamers das Ausgangssystem sowie die vorzunehmende Erweiterung und lässt sich dann von den Teilnehmern anleiten, die dazu notwendigen Änderungen am Quelltext vorzunehmen.

    Diese Definition gibt eine gute Vorstellung davon, wie ein Teachlet funktionieren kann. Gleichzeitig enthält sie allerdings eine ungenannte Anzahl Einschränkungen und Annahmen, die für den praktischen Einsatz evtl. gar nicht allgemeingültig sind, und lässt andere strukturelle Fragen ungeklärt.

    Ich möchte als erstes eine neue Definition erarbeiten, die die Erfahrungen aus den Teachlet-Werkstätten der letzten Jahre sowie von externen Moderatoren berücksichtigt, um mit der Theorie zur Praxis aufzuschließen.

    Weiterhin möchte ich untersuchen, in welchen Kontexten Teachlets funktionieren können und was dabei jeweils beachtet werden muss. Dabei wird es um Fragen gehen wie: Kann man ein Teachlet statt in einem Seminar mit 20 Teilnehmern auch in einer Vorlesung mit 100 Teilnehmern durchführen? Welche Veränderungen am Teachlet und an der Choreographie sind dafür nötig?

    Didaktik, Pädagogik und ich

    Eine Frage drängt sich auf: Inwieweit ist das Thema geeignet für eine Bachelorarbeit im Studienfach Informatik? Den Unkenrufen, dass das Thema doch eher für Studierende der Erziehungswissenschaften oder Lehramtsaspiranten geeignet sei, entgegne ich wie folgt:

    • Es ist richtig, dass mir der Hintergrund fehlt, um Teachlets hinsichtlich ihrer didaktischen Qualitäten zu bewerten. Das ist aber auch gar nicht mein Ziel. Meine Arbeit wird in hohem Maße deskriptiv und weitgehend frei von Bewertungen, insbesondere bezogen auf die Didaktik, sein.
    • Teachlets sind ein Lehrkonzept, das tief in Strukturen der Informatik angesiedelt ist und bspw. von Live-Programmierung ausgeht. Eine Übertragung auf ganz andere Themen wäre vermutlich denkbar, wird allerdings in meiner Arbeit nicht passieren.

    Ende

    Das war ein erster Einblick in Thema und Zielsetzung. Schaut auch nächste Woche wieder rein, wenn es um Empirie und Datenerhebung gehen wird. Fragen und Kommentare zu den Themen dieser und nächster Woche sind hochgradig erwünscht, da sie mich dazu motivieren, diese Berichterstattung durchzuziehen. ;)

    July 20, 2010 07:42 PM

    4tmuelle

    Chaos BBQ 2010

    Over the weekend, I had the opportunity to attend ChaosBBQ in Dortmund, Germany. It’s a small yet interesting gathering of hackers and it is a very relaxed conferency happening. With a BBQ ;-)

    This years motto was “contruct, desctruct!” and I was more on the destructing side: I presented two topics: Security in Mobile Devices and a Magnetic Stripe Card workshop.

    The Security in Mobile Devices talk went quite well and I think I encouraged people to start hacking their devices :) It’s funny though: I almost see blood coming out of the people ears when I go through the very technical part about buffer overflows. 2/3 seems to be bored or overwhelmed. The other 1/3 seems to be very interested and crave for more details. But I get everybody back when I have more pictures and videos about funny exploits and when I’m able to slander about Apple ;-) Again, I talked about a mixture of Hardware and Platform security and gave examples of previous hacks and how to actually start breaking your gadget.

    The magnet card workshop was interesting, too. I presented how magnetic stripe technology actually works. And because we were curious hackers, we explored how it’s been used and how we can hack stuff. I told a few warstories that will hopefully be able to expand on in the future (although I don’t know whether DCU will like it ;-) ). Since it was more of a workshop, people contributed with technical details (thx to the guys from das Labor :-) ) or other interesting facts.

    I had a nice weekend in Dortmund and I can recommend attending the ChaosBBQ if you’re looking for a tiny yet open gathering of interested geeks and hackers.

    by muelli at July 20, 2010 04:37 PM

    July 17, 2010

    7clausen

    July 16, 2010

    mezcalero

    Linux Plumbers Conference 2010 CFP Ending Soon!

    The Call for Papers for the Linux Plumbers Conference (LPC) in November in Cambridge, Massachusetts is ending soon, on July 19th 2010 (That's the upcoming monday!). It's a conference about the core infrastructure of Linux systems: the part of the system where userspace and the kernel interface. It's the only conference where the focus is specifically on getting together the kernel people who work on the userspace interfaces and the userspace people who have to deal with kernel interfaces. It's supposed to be a place where all the people doing infrastructure work sit down and talk, so that both parties understand better what the requirements and needs of the other are, and where we can work towards fixing the major problems we currently have with our lower-level infrastructure and APIs.

    The two previous LPCs were hugely successful (as reported on LWN on various occasions), and this time we hope to repeat that.

    Like the previous years, I will be running the Audio conference track of LPC, this time together with Mark Brown. Audio infrastructure on Linux has been steadily improving the last years all over the place, but there's still a lot to do. Join us at the LPC to discuss the next steps and help improving Linux audio further! If you are doing audio infrastructure work on Linux, make sure to attend and submit a paper!

    Sign up soon! Send in your paper quickly! Only three days left to the end of the CFP!

    Plumbers Logo

    (I am also planning to do a presentation there about systemd, together with Kay. Make sure to attend if you are interested in that topic.)

    See you in Boston!

    July 16, 2010 04:35 PM

    2burmest

    PM Wider die NPD Kundgebung am Sa. 17.07.10 zur Schulreform

    In der vergangenen Nacht hat das Studierendenparlament der Universität Hamburg (StuPa) beschlossen, gegen die Kundgebung der NPD am Samstag den 17.07.2010 zu Hamburger Schulreform in Wandsbek Markt zu mobilisieren.

    Der beschlossenen Text lautet:

    Die verfasste Studierendenschaft der Universität Hamburg ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen die NPD Kundgebung am 17.07.2010, 11:00 Uhr, Wandsbek-Markt, Schloßstraße/Botenstieg, auf.

    Die Hamburger NPD und die „freien“ Kräfte rufen zu einer Kundgebung gegen die Schulreform der Hamburger Bürgerschaft am 17.07.2010 um 11:00 Uhr auf dem Busbahnhof Wandsbek-Markt auf. In ihrem Aufruf schreibt die NPD, dass sie „von der natürlichen Ungleichheit aller Menschen, auch innerhalb des deutschen Volkes“ ausgeht.

    Die Verfasste Studierendenschaft (VS) lehnt die biologistische und völkische Hetze der NPD entschieden ab und ruft alle Mitglieder der Universität zur Beteiligung an den Protesten gegen die NPD-Kundgebung auf.

    Das Studierendenparlament bekräftigt seinen Beschluss Längeres gemeinsames Lernen heißt auch längeres gemeinsames voneinander Lernen - zur Reform der Hamburger Schulen vom 03.06.2010. Die VS der Universität Hamburg sieht in der Einführung der Primarschule einen ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität im Bildungssystem und gesellschaftlicher Teilhabe.

    Der AStA wurde aufgefordert, diesen Beschluss an die Presse weiterzuleiten und über das Studien-Informationsnetz (STiNE) an die Kommiliton_innen zu versenden.

    July 16, 2010 12:27 PM

    4tmuelle

    Practicum Status Update Week 7

    • Read about Radare. Apparently, they have “USB support” but I could only see a USB communication sniffer. So Radare doesn’t dissect USB pakets :-(
    • Installed GDB from git, because the GDB in Fedora 13 crashes way too often. I didn’t file as many new bugs this week though ;-) I seem to have worked around all my crashers…
    • Fought a lot with git :( It’s incredibly hostile. I tried to rebase stuff and it keeps bugging me with old commits still being visible although I’ve changed them :( I probably haven’t understood what it does yet. Tried to fix as much as possible using git reflog. Of course, the man page references options (–verbose in my case) that are not existant. Brilliant. I don’t know why I actually expected git to help me.
      This is hilarious, too:
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase setup_fds
    First, rewinding head to replay your work on top of it...
    Applying: Temporary migration to usb_packet_filter_setup_fds
    Using index info to reconstruct a base tree...
    Falling back to patching base and 3-way merge...
    Auto-merging usb-linux.c
    CONFLICT (content): Merge conflict in usb-linux.c
    Failed to merge in the changes.
    Patch failed at 0001 Temporary migration to usb_packet_filter_setup_fds
    
    When you have resolved this problem run "git rebase --continue".
    If you would prefer to skip this patch, instead run "git rebase --skip".
    To restore the original branch and stop rebasing run "git rebase --abort".
    
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ nano usb-linux.c # hack hack hack
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git add usb-linux.c
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase --continue
    Applying: Temporary migration to usb_packet_filter_setup_fds
    No changes - did you forget to use 'git add'?
    
    When you have resolved this problem run "git rebase --continue".
    If you would prefer to skip this patch, instead run "git rebase --skip".
    To restore the original branch and stop rebasing run "git rebase --abort".
    
    muelli@bigbox ~/git/qemu $
    

    WTF?!

    That one is brilliant, too:

    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase -i setup_fds
    # Stupid me: I selected "f" for the very first entry in that edit window
    Cannot 'fixup' without a previous commit
    # Fair enough, let me restart then:
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase setup_fds
    Interactive rebase already started
    # O_o WTF? What else, besides aborting, could I possibly do anyway?!
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase --abort
    muelli@bigbox ~/git/qemu $ git rebase setup_fds
    # Now it works...
    
  • Reimplemented host side USB filters to obtain valid USB communication. I have various simple filters: PassThrough, Logging and Replacing. The first one does nothing but return the data w/o any modification. The second one writes the bytes it reads and writes to files. The third one replaces 512 “A”s with 512 “B”s. Still need separate packets from the device in question to the host from packets from the host to the device to obtain valid device behaviour without reading all of the documentation. That will give me a good starting point to actually do the fuzzing.

    That replace filter produced interesting results. I replaced every “A” transmitted by a “B”. On the host, I created a file on a mass storage with 4KB “A”s. When “cat”ting the file from the guest, I saw “A”s. But copying the file in the guest resulted in the new file having all “B”s. I expected the “cat” showing all “B”s, too. And as far as I can see, the “A”s are actually replaced for the “cat”.

    Of course, Istanbul crashed while trying to make that screencast.
    Note that the filter code actually changed by now, not only because I enhanced the protocol (in the version you’re seeing, only USB payload is exchanged. In the new version, also the PID, device address and device endpoint are filtered) but also because I refactored the communication bits into a USBPacket class.
    I missed to show the pen drive from the host point of view after having copied the file in the guest, but the “bbbb” file is full of “B”s.

  • I’m on my way to emulating a USB device, i.e. make the guest think it has a USB device attached but the device is a program running on the guest. I basically copied the USB serial driver and the HID driver and modified them to get packets from a pipe and send them to a pipe. I had serious problems with QEmu: QEmu didn’t register my new “device”. Now I called the right function to initialize the USB device and voila, it attaches it like it should.
    Now I need to obtain valid USB communication using the filter so that I can respond to incoming packets properly.
  • Dear lazyweb, I’m wondering whether I could make my OS load an application but then break on main() so that I can attach a debugger. I cannot run the application *with* GDB. Instead, I want to attach a GDB after the program is fully loaded. Maybe LD_PRELOADing on main() will work?
  • by muelli at July 16, 2010 12:39 AM

    July 15, 2010

    2burmest

    Erklärung zum Abbruch der StuPa Sitzung am 17.06.

    Persönliche Erklärung der StuPa ParlamentarierInnen, Swantje Böttcher, Ingo Balzereit, Sophie Kaphengst, André Dettmering, Katja Weiden, Daniel Lentfer, Luise Günther und Tim Krämer, zum Sitzungsabbruch am 17.06.2010

    In der Sitzung des Studierendenparlaments am 17.06. fand die Beratung für den Haushalt der verfassten Studierendenschaft für 2010/2011 statt. Die den AStA stellende Koalition ("Vernunft") setzte mit ihrer Mehrheit durch, dass Anträge zum Haushalt nicht inhaltlich sondern nach Hochschulgruppen abgestimmt werden sollen. Die ParlamentatierInnen von CampusGrün fanden dieses Verhalten entlarvend, denn dies widersprach den bisherigen Äußerungen des AStAs, welcher in dieser Legislatur ankündigte inhaltliche Debatten mit der Opposition zu führen und ihre Anträge nicht einfach abzulehnen.

    Die Aktuelle Stunde, die eigentlich in allen Parlamenten ein Minderheitenrecht der Opposition ist, wurde zu Beginn der Legislatur unter den Vorbehalt gestellt, dass es eine einfache Mehrheit dafür gibt. Da dies nur mit den Stimmen der "Vernunft" Koalition möglich ist, wird also nur diskutiert wenn das Thema dem AStA gefällt. Um ein Zeichen gegen diesen Umgang mit einem Parlament zu setzen hat CampusGrün gemeinsam mit den anderen Oppositionsfraktionen die StuPa Sitzung um 24:00 Uhr verlassen. Da einige Mitglieder der AStA Koalition nicht oder nicht mehr an der Sitzung teilgenommen haben, war das StuPa nicht mehr beschlussfähig, womit die Sitzung vom Präsidium beendet werden musste.

    Nach der Aktuellen Planung wird es in diesem Semester nur noch eine StuPa Sitzung geben. Die einzigen Initiativen der "Vernunft" Koalition waren bisher die AStA Wahl und der Haushalt. Ein Antrag der Opposition zur Schulreform wurde zwar vom Parlament beschlossen, vom AStA bisher jedoch nicht dem Beschluss entsprechend umgesetzt. Bevor andere inhaltliche Anträge behandelt werden konnten, hat die "Vernunft" Koalition bisher die StuPa Sitzungen abgebrochen. CampusGrün geht es bei dieser Aktion nicht darum den Haushalt der verfassten Studierendenschaft zu blockieren, sondern lediglich deutlich zu machen, dass der aktuelle Umgang der AStA Koalition mit dem Parlament nicht tragbar ist.

    July 15, 2010 03:27 PM

    7clausen

    8bui

    mehr..mehr..mehr..MEHR!!

    Da ich die letzte Woche recht viel zu tun hatte werde ich das Schreiben nachholen und euch mit den langweiligen+unwichtigen Tätigkeiten meines Lebens nerven.

    Update Start:
    Am Sonntag stand ich doch wirklich vor sieben Uhr auf und verlies die Wohnung vor acht. Gemeinsam mit Tri fuhr ich mit einem Regionalzug nach Ahrensburg. Da keiner von uns die örtliche Umgebung kannte, und es so früh am Sonntag morgen keine gute Busverbindungen gab, beschlossen wir uns zu Fuß in Richtung Krankenhaus/Klinik zu machen.
    Alleine bis wir die erreicht hatten war es schon zehn – dabei wollten wir um neun da sein.
    Angekommen wollte so eine Schwester/Pflegerin uns erst nicht rein lassen. Suspekt fragte sie uns: “Was wollen sie hier?”. Ganz eingeschüchtert kam die Antwort: “Zoë besuchen”. Glücklicherweise kamen wir rechtzeitig an – eine halbe Stunde später und sie wäre schon von ihrer Mutter abgeholt worden.
    Der Weg zurück war viel schneller, da wir diesmal mit der Ubahn gefahren sind. Zum Glück war die U1-Station Ahrensburg Ost (verhältnismäßig) “gleich” um die Ecke.
    Update Stop:

    Später ging es zu Henrik ins Wohnheim. Geplant war, dass wir (Anastasia+Henrik+Felix+Artur) dort lernen, da einige Kommilitonen wohl an einem Sonntag Probleme hatten auf das Informatikum-Gelände zu kommen. Effektiv gelernt habe ich dort nicht, dafür hatte ich eine entspannte Zeit. Gegen 17 Uhr eröffneten wir unser ‘Grillfest’ und feuerten den Ofen an. Nach und nach kamen immer mehr Leute dazu die man nicht kennt. Anscheinend Personen die alle im Wohnheim wohnen. Kaum fertig gegrillt holte ich die Whiskey-Flasche (diese leerten Nastja+ich im laufe des Abends) raus und schauten uns das WM-Finalspiel an.

    Am Montag Abend ging es wie gewöhnlich zur Sneak Preview. Als ich da ankam wartete schon die (gefühlt) halbe Mitarbeiterschaft von Xing. Wie ich erfuhr hatte Tri vierzehn Karten reserviert. Alle Namen werde ich wohl nicht mehr zusammen bekommen – daher werde ich es lassen überhaupt anzufangen!
    Am Eingang (wo man die Karten abreißen lässt) bekamen wir dann noch 3D-Brillen. Das hat mich sehr erstaunt, da schon vor zwei Wochen Shrek in 3D gezeigt wurde.
    Nur dieses mal halt nicht Shrek sondern Toy Story 3!!
    Meine Meinung: Sehr sehenswert! Der Film ist nicht für Kinder ausgelegt. Sie würden viele Witze, die darin vorkamen, garnicht verstehen. In der Zielgruppe sind die Personen, die schon Toy Story als Kind gesehen haben.

    Als ich Dienstag in der Uni saß um meine Dokumente zu sortieren+organisieren bekam ich eine Nachricht von Tri auf mein Mobiltelefon, in der ich gezwungen wurde mit an die Alster zu gehen. Also fuhr ich am frühen Abend los und traf mich mit Tri am Hagenbecks Tierpark. Gemeinsam fuhren wir zum Jungfernstieg wo wir dann auf Bente+Sebastian warteten. Als sie dann ankamen gingen wir einkaufen und setzten uns an die Alster. Dort belustigen wir uns über diverse weibliche Personen, deren IQ in der Summe kleiner ist als das von jeden von unseren ist, sich gegenseitig in die Alster schmeißen ließen.
    Nach einiger Zeit verließen uns Bente+Sebastian aber dafür kam Senad noch zu uns.

    Gestern – Mittwoch – verbrachte ich den Vormittag wieder in der Uni – doch statt zur letzten Vorlesung des Semesters zu gehen lernte ich für eine Prüfung eines anderen Moduls. Eigentlich wollte ich nur warten bis mein Besuch aus Oldenburg kommt – aber da sie ihre Bahn verpasst hatte hatte ich die Gelegenheit genutzt um weiter zu lernen. Als sie dann ankam trafen wir uns mit Lolli+Tri. So verbrachten wir zu viert die Zeit, genossen die Sonne und konsumierten etwas Alkohol. Das geschah, wie am Vortag auch, an der Alster. Am Abend fuhr mein Besuch wieder gen Heimat.

    Jetzt komme ich direkt von der Stochastik-Klausur. Sie war sehr fair gestaltet – dennoch mache ich mir keine großen Hoffnungen bestanden zu haben. Die letzten Tage habe ich mich auf GSS (Grundlagen der Systemsoftware) vorbereitet und das werde ich gleich auch wieder tun. Für Stochastik werde ich dann weitere zwei Monate lernen können!

    Postskriptum: Der heutige Titel bezieht sich auf den Kommentar von “Ich (fake account)”.
    Nur weil jemand sich ‘sorgen’ um mich macht werde ich meine Gewohnheiten nicht ändern/anpassen!

    by 8bui at July 15, 2010 12:41 PM

    July 14, 2010

    4tmuelle

    Practicum Status Update Week 5


    Sorry for that video being so poorly embedded in this wordpress instance. You might want to try to download the video directly.

    So yeah, we can potentially filter USB packets by now, which allows us in-place fuzzing. But that’s cumbersome because we need to have a device attached to the host. So the goal must be to be able to do USB communication without a device being attached to the host but with a program that emulates the USB device in question.

  • Of course I had problems to build Istanbul, the software I created the screencast with. Other stuff, including my IDE :-( just crashes, too…
  • I used qemu to pass a usb device through to the guest. Hence the Linux on the host detached the device. I desperately tried make Linux reattach the device. I tried to use ioctl() with USBDEVFS_CLAIMINTERFACE but it didn’t really work. After spending many hours, I just unplugged and replugged the pendrive…
    My code is pretty much
  •     int interface = atoi(argv[1]);
        fd = open("/dev/bus/usb/002/006", O_RDWR);
        result = ioctl(fd, USBDEVFS_RELEASEINTERFACE, &interface);
        //result = ioctl(fd, USBDEVFS_CLAIMINTERFACE, &interface);
        printf("Result: %d, errno: %d %s\n", result, errno, strerror(errno));
    

    and fails with Invalid Argument for RELEASE or for CLAIM with -EINVAL (Invalid Argument) or -ENOENT (No such file or directory). I have no idea what I am doing wrong. So if you do, please tell me :-P
    Oh, and these ioctls are not exported to Python I think. At least I couldn’t find the correct ioctl number for USBDEVFS_CLAIMINTERFACE without progamming a tiny C program to print it out for me.

  • Trying to test anything with QEmu is a pain though: It takes ages to boot anything with QEmu without KVM :( It takes literally a whole night to boot into an Ubuntu installation CD.
  • trying to work with a minimal operating system created by the following command on my Ubuntu box:
    sudo ubuntu-vm-builder kvm lucid --addpkg openssh-server --addpkg screen --addpkg acpid --addpkg htop --addpkg cheese --flavour generic
  • For the record: I build my QEmu with the following command ./configure --prefix=/opt/muelli/qemu/ --disable-strip --extra-cflags="-O0 -DDEBUG" --disable-docs --enable-io-thread --enable-attr --enable-kvm --disable-xen --target-list="i386-softmmu x86_64-softmmu" --enable-curses && make && make install
  • by muelli at July 14, 2010 11:16 PM

    8letsch

    Foto-Apps für Android

    Welches ist die beste Kamera für einen Fotografen? Wenn es nach Chase Jarvis geht, ist es die, die man gerade dabei hat. Mittlerweile ist das bei fast jedem von uns die Handykamera. Auch wenn man zwar die DSLR in der Tasche hat, ein gemachtes Foto aber schnell twittern möchte, ist ein Smartphone das Equipment der Wahl.

    Ich selbst besitze ein Motorola Milestone, also statt eines iPhones lieber einen Vertreter der Android-Front. Immer auf der Suche nach tollen Foto-Apps, möchte ich euch hier ein paar meiner Favoriten vorstellen. Statt eines Rundumschlages habe ich mich aber dafür entschieden, in diesem Post nur alternative Kameras vorzustellen. Über andere Apps gibt es demnächst vielleicht mehr.

    Alle vorgestellten Apps sind kostenlos im Android-Market erhältlich. Wenn es sich um eine Demo/Lite-Version handelt, ist die Einschränkung meist in der Auflösung zu finden. Da ich die meisten Bilder für Twitter verwende, sind mir kleine Größen sowieso lieber und die kostenlosen Versionen ausreichend. Wer ein Android-Gerät hät, kann mit eingefügtem Barcode direkt in den Market springen.

    Achja, dass ich mich hier auf “Effektmaschinen” gestürzt habe, dürfte offensichtlich sein. Wer das nicht will, ist mit der Standardkamera bereits gut bedient.

    FxCamera

    Mit FxCamera bekommt man ein simples Tool, das 5 verschiedene Effekte zur Verfügung stellt. Wenn man sich mit den wenigen Einstellungen zufrieden geben kann und einfach nur fix ein effektvolles Bild schießen möchte, ist man hiermit gut bedient. Leider lässt sich der Blitz nicht manuell (de)aktivieren, sondern ist immer auf “automatisch” eingestellt.

    Von den Effekten Polaroid, Toycam, Fisheye, Warholcam und Spiegeleffekt abgesehen, gibt es wie bei den beiden anderen Kameras natürlich auch einen normalen Modus. Mittlerweile nutze ich die App höchstens noch für den (sehr schönen) Polaroid-Effekt, da die anderen vorgestellten Kameras deutlich mehr bieten.

    Camera360

    Deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als FxCamera bietet Camera360. Verschiedene Lomografieeffekte und zahlreiche andere Optionen bieten einem eine hervorragende Möglichkeit, stimmungsvolle Bilder mit Charakter aufzunehmen. Bis man sich mit allen Einstellungen auskennt, dauert es allerdings etwas, da die Oberfläche nicht so übersichtlich gestaltet ist wie etwa bei der Standardkamera.

    Sehr gut gelöst ist der “Tilt-Shift-Modus”, da die (simulierte) Schärfeebene bereits während der Aufnahme halbtransparent über das Kamerabild gelegt wird und sogar mit dem Finger verschoben werden kann. Ebenfalls interessant ist der “Shift-Color-Modus”, der die Auswahl einer Farbe ermöglicht, und alle anderen Farben aus dem Bild in Graustufen umwandelt. Farbig markante Details können so sehr gut hervorgehoben werden.

    Vignette Demo

    Erst vor kurzem bin ich auf diese App aufmerksam geworden, muss aber sagen, dass sie mir in Punkto Bedienung und Funktionsvielfalt am Besten gefällt. Dass es sich offiziell um eine “Demo” handelt, darf einen hinsichtlich der Qualität nicht täuschen. Über eine schlichte Oberfläche können die wichtigsten Funktionen wie Blitz, Fokus, Auflösung oder Weißabgleich direkt eingestellt werden, lediglich für die Auswahl von Effekten und Rahmen gibt es ein Untermenü.

    Und hier gibt es wirklich sehr viel auszuwählen. Über dezente Farbhighlights und einfache Filmeffekte bis hin zu Vignettierungen oder Linseneffekten wie Tilt-Shift-Simulation bleibt kein Wunsch offen. Was mir besonders gut gefällt ist die Möglichkeit, bei einem aufgenommenen Bild den Effekt noch nachträglich zu ändern. Durch die Option, die Effekte auch auf Bilder aus der Mediengalerie anzuwenden, kann die App sogar als Bildbearbeitung genutzt werden.

    Vignette ist meine Empfehlung an euch, da auch ich meine täglichen Bilder fast ausschließlich mit dieser App schieße.

    by Flo at July 14, 2010 07:55 PM

    July 13, 2010

    7fietkau

    Bachelorarbeit-Bericht Nr. 0?

    Wie einige von euch wissen, stecke ich schon seit einiger Zeit in der inoffiziellen Vorbereitungszeit für meine Bachelorarbeit. Das Thema steht fest: "Das Teachlet-Konzept: Grenzen und Möglichkeiten einer Lehrform für Software-Entwurfsdiskussionen", betreut von Axel Schmolitzky. Genau mein Wunschthema, wenn auch nicht unbedingt dem Kernbereich der Informatik zuzuordnen.

    Demnächst möchte ich die Arbeit offiziell anmelden und so richtig mit der inhaltlichen Arbeit loslegen. Vor dem Hintergrund von dem, was Muelli im Moment auf seinem Blog so treibt, hatte ich die Idee, dass vielleicht abgesehen von meinem Betreuer noch mehr Leute daran interessiert sein könnten, die Entstehung einer Bachelorarbeit vom Exposé bis zum Endergebnis einfach mal mit zu verfolgen.

    Um abschätzen zu können, ob das überhaupt jemanden interessiert (und wenn ja, wie viele) bitte ich alle Interessenten, mir hier einen kurzen Kommentar zu hinterlassen, falls ihr so etwas z.B. in Form von wöchentlichen Updates gerne lesen wollen würdet.

    Gibt es daran Interesse? (Wenn nicht, spare ich mir die Arbeit.) Hinterlasst mir gerne Wünsche und Feedback zu der Idee.

    July 13, 2010 09:11 PM

    July 12, 2010

    2burmest

    Von Inhaltsleere und Schön-Wetter-Demokraten

    Ein Semester ist der aktuelle AStA nun im Amt - Zeit für eine Zwischenbilanz.

    Der aktuelle AStA aus Liberaler Hochschulgruppe (LHG), Fachbereichslisten (WiWi, Jura, Medizin, GeiWi, EPB) und Juso-HSG ist seit einem Semester im Amt. Trotz anfänglicher Versprechen, wie Transparenz und Zusammenarbeit mit der Opposition, wurde schon in der ersten Sitzung deutlich, dass es sich nur um leere Versprechen handelt. Die aktuelle Stunde wurde unter den Vorbehalt eines Mehrheitsentscheides gestellt und kann somit nur noch mit Zustimmung der AStA-Koalition stattfinden. Dies widerspricht den vom Bundesverfassungsgericht in der Freiheitlich demokratischen Grundordnung festgelegten Minderheitsrechten. Die Behandlung von Themen werden somit einzig von der Mehrheit bestimmt. Doch nicht nur hier werden demokratische Grundregeln missachtet: Auch nach einem Semester haben die AStA-Vorsitzenden noch keinen Koalitionsvertrag vorgelegt. Es darf bezweifelt werden, dass eigene politische Ziele festgelegt wurden. Wenn die bisherige Arbeit beurteilt wird, zeigt sich auch hier eine ärmliche Bilanz.

    Uni Umzug

    Lange und breit wurde diskutiert, wie es mit der baulichen Entwicklung der Universität weitergeht. Der Akademische Senat hatte sich einstimmig für den Verbleib am Standort ausgesprochen, was auch Unipräsident Dieter Lenzen im Wissenschaftsausschuss so vertreten hat. Auch in Folge der angespannten Haushaltslage hat Ole von Beust am 16.06. verkündet, dass die Uni am jetzigen Standort bleiben wird. Das hielt den AStA nicht davon ab, am 17.06. (einen Tag nach der Entscheidung) eine Menschenkette zu veranstalten. Statt wie geplant vom ESA bis zum Geomatikum sollte die Kette mangels Beteiligung nur um das Hauptgebäude gehen ... nicht einmal das gelang.

    Wenig erfreuliches aus dem StuPa

    Die aktuelle Legislaturperiode im Studierendenparlament, dass u.a. den AStA wählt, zeigt leider ein wenig erfreuliches Bild. Inhaltliche Anträge wurden von der AStA-Koalition konsequent ans Ende der Tagesordnung gestimmt und so wurde bis jetzt erst ein inhaltlicher Antrag beschlossen. Auf Initiative von CampusGrün, Regenbogen, SDS und Piraten HSG hat sich das Studierendenparlament für die Schulreform ausgesprochen. Der AStA hat das Minimum an Nötigem getan und den Beschluss unkommentiert auf seiner Homepage veröffentlicht, doch eine aktive Unterstützung sieht wahrlich anders aus.

    Männertage

    Vor zwei Wochen fanden die Männertage des AStA statt. An einer Neuausrichtung der männlichen Rolle in der Gesellschaft besteht kein Zweifel, doch leider deutet ein Stimm- und Präsentationskurs nicht gerade auf ein emanzipiertes Verständnis hin. Wenn ein Fitness-Studio auf dem Campus Geräte für Männer zum Trainieren zur Verfügung stellt, dann ist dies eher Werbung, denn ein Beitrag zu einem neuen Rollenverständnis. Selbst wenn es auch sinnvolle Vorträge gegeben haben mag, so überwog doch das klassische Rollenverständnis (Fußball gucken). Mangelnde Teilnahme zeigt, dass auch hier der AStA die Studierenden nicht erreicht hat.

    Bildungsstreik

    Der Bildungsstreik blieb leider dieses Jahr deutlich hinter dem vom Vorjahr zurück. Immerhin, der AStA hat verstanden, dass etwas stattfindet. Leider hielt man es aber für nicht nötig, sich mit anderen aktiven Studierenden zu vernetzen. Lieber kochte man sein eigenes Süppchen. Nachdem sogar Bundesbildungsministerin Schavan Probleme in der aktuellen Studienstruktur erkannt hat, rief der AStA die Studierenden auf, bunte Zettel mit ihren Wünschen zu beschreiben. Diese sollen nun ausgewertet werden. Ergebnisse gibt es noch keine.

    CampusGrün wird auf der nächsten StuPa-Sitzung eine Bilanz der bisherigen AStA-Arbeit beantragen. Außerdem steht u.a. der Haushalt auf der Tagesordnung, sowie ein Antrag zum am Freitag im Bundesrat beschlossenen nationalen Stipendienprogramm, der seit Beginn des Semesters unbehandelt geblieben ist.

    weiterlesen

    July 12, 2010 04:11 PM

    July 09, 2010

    8bui

    8 Fragen

    Eben hat Meng mich auf ihren Blog[1] aufgerufen acht Fragen zu beantworten. Eigentlich bin ich derzeit zu faul+träge dazu. Ich bin mal frech und schiebe die Schuld auf das Wetter. Bei der Hitze ist jede Bewegung zu anstrengend! Hier die Fragen+Antworten:

    1. Worin liegt deine Begabung?
      Das ist mal eine gute Frage. Ich weiß garnicht ob ich eine Begabung habe. Aber ich kann damit antworten was ich gerne mache. Ich fotografier sehr gern und ab und zu entstehen dabei auch mal schöne Fotos. Natürlich ist die Beurteilung ob sie schön sind rein subjektiv und jeder Bewertet sie anders. Dennoch gefällt es mir sehr gut.
    2. Wie stellst du dir (D)eine Traumhochzeit vor?
      Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Das Klischee von der Hochzeit in der Kirche mit der Braut in Weiß und alles total steif gefällt mir nicht so sehr. Die schönste Hochzeit wäre es, wenn alle anwesenden ihren Spaß haben.
    3. Wenn du die Möglichkeit hättest einen Künstler/Musiker zu treffen, wer wäre das und warum? (können auch bereits verstorbene Personen sein)
      Da gäbe es keinen. Wenn mir die Arbeit von jemand super gut gefällt und diese interpretiere wie ich will, den Künstler dann aber treffe und seinen Hintergrund kennenlerne würde ich meine Interpretation in Frage stellen. Ganz nach dem Motto: Never touch a running System…
    4. Wie sieht dein perfektes Sommeroutfit aus?
      Uhh… das ist mal schwierig. dein perfektes Sommeroutfit würde wohl heißen, wie ich mich bei dem Wetter am wohlsten fühle. Es kommt auf die Umgebung an. ‘Unter Menschen’ wären das wohl T-Shirt+Bermudas*+FlipFlops. Wenn ich im Garten meiner Eltern bin laufe ich dann nur in Shorts rum.
    5. Du darfst wählen: entweder Pinsel+Aquarellfarben oder Feder+schwarze Tusche. Was würdest du damit malen bzw. zeichnen?
      Das wäre sehr problematisch! Da ich eine Farbschwäche habe[2] würde ich wohl zur Feder greifen. Auch wenn ich Aquarellbilder sehr beeindruckend finde!
      Was ich mir malen/zeichnen würde wüsste ich so spontan nicht. Nach langem überlegen würde ich an den Strand fahren und versuchen den Sonnenuntergang einzufangen.
    6. Was nervt dich am anderen Geschlecht besonders?
      Da ist die Frage Worauf achtest du am anderen Geschlecht als erstes? viel einfacher zu beantworten! uuufffffffffff.. ne – gerade fällt mir nichts ein ohne das andere Geschlecht/mein Geschlecht in Schubladen zu stecken und in Stereotypen zu denken. Daher geht es gleich mit der nächsten Frage weiter!
    7. Dein Lieblingssnack für zwischendurch?
      Seit neustem habe ich Wasabi-überzogene Erbsen. Früher mochte ich sie nie, aber seitdem Tilmann sie mir in einer Vorlesung angeboten hat, bin ich süchtig geworden.
    8. Woran glaubst du (z.B. Gott, Wiedergeburt, Weltuntergang, Aliens etc)?
      Gott: Nein!
      Weltuntergang: Irgendwann wird die Erde bestimmt sterben, aber das werde ich wohl nicht erleben/überleben (:
      Aliens: Außerirdische Lebensformen gibt es bestimmt. Wenn man bedenkt, dass das Universum unendlich groß ist, gibt es auch irgendwo einen Planeten auf dem es super gute Lebensbedingungen gibt. Ausschließen kann man es nicht!

    *ich wurde darüber informiert, dass die Bermudahosen heißen. Danke dafür (:

    [1]http://luriel.twoday.net/stories/6419146/
    [2]http://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche

    8 Antworten

    by 8bui at July 09, 2010 11:32 PM

    4tmuelle

    Practicum Status Update Week 6

    • So the plan is to modify a Linux driver to see results more easily (once the fuzzing part works). So I tried to get a working environment where I can boot my modified Linux kernel in. My problem being, that I don’t necessarily want to create initrds and somehow want the modules to be inside the guest machine. And I do want modules because I don’t want to boot after I’ve changed a tiny bit of the code. So I debootstrapped onto the filesystem on the host and tried to run Qemu with that directory as virtual FAT drive:
      sudo /opt/muelli/qemu/bin/qemu -monitor stdio -m 1G -kernel /opt/ubuntu/boot/vmlinuz-2.6.32-21-generic -initrd /opt/ubuntu/boot/initrd.img-2.6.32-21-generic -hda fat:ro:/opt/ubuntu/ -runas muelli
      But it fails because the directory is too big.
      I then debootstrapped into a fixed size container and for now I’m going with
      /opt/muelli/qemu/bin/qemu-system-x86_64 -m 1G -smp 1 -hda /opt/ubuntu.img -snapshot -kernel ~/git/linux-2.6/arch/x86_64/boot/bzImage -append ‘root=/dev/sda’
      But that doesn’t seem to work well, because the virtual machine just stops working. Attaching a debugger tells me that the qemu process basically stopped. Weird.
      I basically followed these instructions but in order to make Eclipse index my Linux Kernel, I had to start it with -vmargs -Xmx1024M.
      But debugging the kernel is a bit hard because something with the protocol is weird. The suggested fix doesn’t help.
    • QEmu wouldn’t install windows 7 x86_64, because of a “wrong CPU” type of error. Fortunately, the STOP codes are well documented. Trying to install it on x86 is not possible. I booted the ISO for two days without any success.
    • Found a good overview of USB classes per Windows Version. The USB classes themselves are not very well documented though. But in fairness, I haven’t read the 600+ pages spec yet.
    • Spent ages trying to make sscanf split a string on a colon. Jeez, it’s horrible. I even thought about doing a system("python -c 'mystring.split(':')'") or so… Ended up using strtok:
      if (((speedstr = strtok(copy, ":")) == NULL) || ((filterfilename = strtok(NULL, "\0")) == NULL)) {
      error_report();
      else {}
    • gdb attached to a process crashed from eclipse. GDB also likes to crash if the remote server went down.
      And listening to music with Rhythmbox is hard, too >.<
      QEmu crashes if given a wrong kernel image.
    • Found Patents related to fuzzing, but Zotero won’t import those to my library.
    • I had funny results with the filter: I replaced every “A” transmitted by a “B”. On the host, I created a file on a mass storage with 4KB “A”s. When “cat”ting the file from the guest, I saw “A”s. But copying the file in the guest resulted in the new file having all “B”s. I expected the “cat” showing all “B”s, too. And as far as I can see, the “A”s are actually replaced for the “cat”.

    by muelli at July 09, 2010 02:25 AM

    July 08, 2010

    2burmest

    Informationen zur Fakultätsratswahl 2010 (Wahlkreis WiWi)

    Was macht der Fakultätsrat?

    Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium der Fakultät und unter anderem zuständig für:

    • Erlass und Änderung von Prüfungs- und Studienordnungen
    • Auswahlverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge
    • Einsetzung von Berufungsausschüssen für zu besetzende Professuren

    Im Fakultätsrat werden wichtige Entscheidungen getroffen, die unser Studium direkt beeinflussen. Deshalb nutzt Eure Wahlmöglichkeit und wählt Eure studentischen Vertreter. Die Briefwahlunterlagen sollten euch bereits zugegangen sein.

    WiWis wählen den Wechsel - Unser Einsatz für Euch im Fakultätsrat

    Studierende, die sich an der WiSo-Fakultät für den Masterstudiengang BWL bewerben möchten, müssen seit diesem Jahr zum ersten Mal einen kognitiven Leistungstest absolvieren. Dieser Test kostet 97,- €, wird von einem externen Dienstleister durchgeführt und bei der Zulassung genau so gewichtet, wie Eure Bachelornote.

    Der TM-WISO ist ein studienfeldspezifischer Eignungstest. Er prüft Fähigkeiten, die für den Erfolg in wirtschaftswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Masterstudiengängen besonders wichtig sind. Quelle

    Dieser Test wurde in der Sitzung des Fakultätsrates am 03.02.2010 in Abwesenheit des Vertreters der WiWi-Liste beschlossen. Auch hielt es die Liste anscheinend nicht für nötig, die Studierenden über diese wichtige Neuerung zu informieren oder dagegen Protest zu organisieren.

    Wir sind der Meinung, dass Studierende mit einem Bachelor ihre Studierfähigkeit zu Genüge unter Beweis gestellt haben. Deshalb müssen alle Bachelor-Studierenden eine Masterplatz angeboten bekommen und dies ohne zusätzlichen Eignungstest.

    Vertretung der Studierenden im Fakultätsrat

    Poster:

    Der bisherige Vertreter der WiWi-Liste hatte in der letzen Legislatur eine Anwesenheitsquote von unter 50 % in den Sitzungen des Fakultätsrats.Quelle Eine ordentliche Vertretung Eurer Interessen stellen wir uns anders vor und wollen sowohl durch Anwesenheit, als auch durch Engagement und Vernetzung neue Akzente setzen.

    Unsere Liste tritt in allen drei Wahlkreisen (WiWi, SoWi, Sozialökonomie) der Fakultät an, um eine möglichst umfassende Vertretung Eurer Interessen auf Fakultätsebene durchsetzen zu können.

    Unter Interessenvertretung verstehen wir auch Information und Transparenz. Deshalb werden wir euch regelmäßig sowohl über die Aktivitäten des Fakultätsrats, als auch über unser Engagement dort informieren.

    Briefwahl bis zum 14.07.2010 – Liste 2 wählen!

    weiterlesen

    July 08, 2010 08:55 PM

    8bui

    Ich Außengelände – nix dutschen kann

    Yay, schon Donnerstag und gefühlt nichts gemacht außer gechillt. Die meiste Zeit war ich zwar in der Uni, habe sie aber eher sinnlos mit chillen verbracht.

    Montag bit 19 Uhr. Dann ging es auf nach Mundsburg. Leider fiel die Sneak ‘wegen Technischen Gründen’ aus. Tatsächlich, laut Netto (Moderator der Sneak), wurder der Film nach Kiel geschickt. Obwohl da nichtmal ein UCI sei nahm der Typ das Paket an. Also ging es zu Eve und wir bekamen alle (als Stammgäste) eine Freikarte für einen Kinobesuch.
    Als ich nach Hause kam waren Linh+Lou da. Es war sehr schön sie wieder zu sehen, mit ihnen zu reden und mit Lou diverse Spiele zu spielen. Sie ist immernoch so schüchtern+süß wie früher. Wenn man sich ihre Fotos bei Facebook anguckt denkt man das garnicht. Leider hatten wir nich so viel Zeit gemeinsam. Um drei Uhr morgens machten sie sich schon auf den Weg nach München. Aber nächste Woche, auf dem Weg zurück nach Dänemark, machen sie bestimmt wieder einen Zwischenstop in Hamburg.

    Zwischendruch habe ich ein paar Leute bei Facebook doof angemacht[1]. Dafür wurde ich nun als komisch beschimpft/beleidigt. Aber das ist mir recht egal.

    Gestern ging ich dann mit meiner Kamera bewaffnet zur Uni. Nach einer Vorlesung*+Übung ging es in die Mensa(Eis)+Bibliothek(Buch). Dann kamen auch schon Zoe+Artur. Gemeinsam genossen wir die Sonne und warteten, dass das Sommerfest[2][3] beginnt.
    Es war ein sehr schöner/angenehmer/warmer/schmerzhafter Tag. Schmerzhaft, weil ich mich bei sportlichen Tätigkeiten (es war eine Schlacht um den Basketball um den Bastketballkorb) verletzt habe :D

    Da ich seitdem Besuch hatte und jetzt wieder in der Uni sitze werde ich die Fotos, die während des Sommerfestes entstanden, nachreichen. Erstmal heißt es lernen – scheint ganz so als werden es anstrengende Tage.

    *Währen/Nach der Vorlesung schaute ich mir Flo’s Fotobuch an. Es ist gestern ‘angekommen’. Angeblich hätte die Post ihm bescheid gesagt, doch stattdessen musste er hingehen und nachfragen.[4][5]
    Es sind sehr beeindruckende Fotografien zu sehen. Einen Testbericht hat er auch schon geschrieben[6]

    Zum Schluß bleibt nur zu sagen, dass ich am Wochenende eventuell Besuch aus Berlin bekomme. (Schwester+Freund).-
    Korrektur: Anscheinend sieht es so aus, als sie lieber nach Halle fahren statt den kleinen Bruder zum ersten Mal in Hamburg zu besuchen…

    soweit für heute

    Update:

    DSC_1513 DSC_1551 DSC_1564 DSC_1581 DSC_1583 DSC_1592 DSC_1596 DSC_1611 DSC_1613 DSC_1637 DSC_1639 DSC_1641 DSC_1648 DSC_1658 DSC_1694 DSC_1699 DSC_1700 DSC_1734 DSC_1751 DSC_1767 DSC_1781

    [1]http://www.facebook.com/notifications.php#!/profile.php?id=100000042834601&v=wall&story_fbid=121485261228945
    [2]http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/aktuell/sommerfest.shtml
    [3]http://www.informatik.uni-hamburg.de/Fachschaft/wiki/index.php/Sommerfest_2010
    [4]http://twitter.com/derkarawane/status/17931307619
    [5]http://twitter.com/derkarawane/status/17931882293
    [6]http://fotografdracula.de/2010/07/testbericht-fotobuch-ifolor-deluxebook/

    by 8bui at July 08, 2010 01:34 PM

    8kuppe

    WONTFIX: Run JUnit Plug-in tests on a non-Equinox framework

    In case you want to make sure your code is interoperable between different OSGi frameworks, you will be interested in bug #319089. It is about enhancing the JUnit Plug-in Launch config to support more than just Equinox as an OSGi framework.

    Unfortunately the PDE team has deemed non-Equinox frameworks not important enough to justify the change and hence marked the bug WONTFIX. You – the community – might want to show them, that compatibility across OSGi frameworks is no waste of efforts. Especially if Eclipse is supposed to remain the primary development environment for OSGi-based projects.

    by Markus Alexander Kuppe at July 08, 2010 09:44 AM

    8letsch

    Testbericht: Mein erstes Fotobuch

    Bilder der Digitalfotografie werden in Sekundenbruchteilen und großen Mengen produziert. Daher schlummern viele Schätze auf unseren Platten, die schnell in Vergessenheit geraten. Ich überlegte deshalb schon länger, einige meiner Bilder entwickeln zu lassen. Da ich nun keine Schuhkartonsammlung starten möchte, war ein Fotobuch das Produkt der Wahl. Zum Glück erhielt ich einen Gutschein für das DeluxeBook (ca. 45€) der Firma ifolor, mit der Bitte, einen kleinen Testbericht zu verfassen.

    Bedienbarkeit der Gestaltungssoftware

    Die kostenlose Gestaltungssoftware ist auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, bereits mit wenig Übung aber gut zu bedienen und führt so sehr schnell zu zufriedenstellenden Resultaten. Für den angestrebten Zweck einer einfachen und schnellen Fotobucherstellung fällt natürlich auch Flexibilität weg. Das millimetergenaue Positionieren etwa ist mit der Software nicht möglich. Da man aber mit Hilfslinien und Rastern arbeiten kann, bleiben einem trotzdem noch genug Möglichkeiten.

    Zwar gibt es einige Gestaltungsvorlagen, leider sind diese größtenteils sehr verspielt. Wenn man kein kunterbuntes Urlaubsbuch haben möchte, sondern eine schlichte Präsentation der eigenen Bilder, bleibt einem aber die Möglichkeit, manuell Hintergründe und ähnliches festzulegen und dies auch automatisch auf das gesamte Buch zu übertragen, was sehr angenehm ist. Einige weitere schlichte Designvorlagen wären aber wünschenswert.

    Gut gelöst ist die Verwendung von niedrig auflösenden Vorschaubildern in der Software. So bleibt der Arbeitsfluss ruckelfrei und ungebremst, auch wenn man – wie ich – mit etwa 100 Aufnahmen in 18-Megapixel-Auflösung hantiert. Die Qualität der Vorschauen ist dennoch gut genug, um das Endresultat erahnen zu können.

    Die vorgegebenen Seitengestaltungen sind vielzählig und durch die Möglichkeit, auch manuell Bilder verschieben und beschneiden zu können, sind den eigenen Vorstellungen keine Grenzen gesetzt. Sehr positiv aufgefallen ist, dass beim Verändern der Bildrahmen die Bilder lediglich beschnitten, nicht aber verzerrt werden. Gerade unerfahrene Anwender werden so davor bewahrt, sich Fotobücher mit verzerrten Proportionen zu erstellen. Leider sind die vorgegebenen Bildrahmen nicht auf das Standardseitenverhältnis von 3:2 angepasst. Fügt man Bilder diesen Formates ein, werden diese also automatisch beschnitten, was einem unter Umständen erst später bewusst wird. Eine manuelle Anpassung der Standardseitenlayouts ist also fast immer nötig.

    Wo einem bei den Innenseiten die volle Freiheit gegeben wird, Seitenelemente wie Bilder und Texte hinzuzufügen und nach Belieben zu verschieben und in der Größe zu verändern, da wird einem bei der Umschlaggestaltung genau das nicht mehr erlaubt. Selbst das Seitenverhältnis des Hauptbildes wird einem vorgeschrieben. So kommt man um eine beschnittene Version des eigenen Bildes auf dem Buchcover nur schwer herum.

    Gut gelöst ist die Anzeige der importierten Bilder. Bereits verwendete Bilder werden hervorgehoben, so dass man auf einen Blick sieht, welche Fotos man noch nicht im Buch verwendet hat.

    Insgesamt läuft die Gestaltungssoftware sehr stabil und ist während meiner Verwendung kein einziges Mal abgestürzt oder hat irgendwelche Probleme mit großen Datenmengen gezeigt. Zwar wird man in einigen Belangen etwas eingeschränkt, dafür ist die Software aber nicht überladen und bietet sowohl dem Unerfahrenen als auch dem technisch versierteren Benutzer eine schnelle Möglichkeit, sein Fotobuch zu gestalten. Leider ist die Software nur für Windows erhältlich. Ein großer potentieller Kundenkreis von Mac- und Linuxusern bleibt somit außen vor oder muss auf das weniger komfortable Webinterface zurückgreifen.

    Bestellablauf und Lieferzeit

    Die Bestellung geschieht komfortabel direkt aus der Designsoftware heraus. Kunden- und Versandinformationen sowie etwaige Gutscheincodes werden direkt hier eingegeben.

    Der Upload der Fotobuchdaten läuft sehr schnell ab. Um eine gute Netzanbindung scheint ifolor sich gekümmert zu haben, so dass die einzige Beschränkung am eigenen Anschluss liegt. Für große Datenmengen wie in meinem Fall ist ein schneller Anschluss also zu empfehlen.

    Bei Abschluss der Bestätigung erhält man eine Auftragsnummer, über welche auf der Website der Stand des Auftrags abgefragt werden kann. Leider ist nur nur der aktuelle Zustand markiert, ohne bei den einzelnen Stationen die Zeiten zu nennen. Wer – wie ich – erst spät vom Code Gebrauch macht, sieht dann also nicht, wann das Produkt verschickt wurde.

    Wie zeitaufwändig Drucken und Binden genau ist, kann ich schlecht beurteilen. Bei meinem Auftrag vergingen etwa 7 Tage vom Auftragseingang bis zum Versand. Sicherlich ist das eine normale Zeitspanne. Für spontane Fotobücher – etwa als Geschenk – ist diese aber zu lang.

    Leider bekommt man bei Versand keine DHL-Trackingnummer, so dass das Paket nicht im undurchdringlichen Postnetz verfolgt werden kann. Als mein Paket nach mehreren Tagen noch nicht angekommen war, wandte ich mich an den ifolor-Kundenservice, der zwar sehr freundlich und hilfsbereit war, mir aber auch keinen Trackingcode nennen konnte, da dieser nicht einmal intern vorliegt. Hier sollte ifolor aufbessern und wie die meisten großen Onlineversender auch einen Trackingcode für den Paketversand bieten.

    Wie sich im Nachinein herausstellte, erfolgt der Druck in der Schweiz. Mein Paket machte auf seinem Weg sogar im Zoll halt. Wer in Deutschland – und wie ich vielleicht sogar im hohen Norden – sitzt, muss mit der etwas längeren Versanddauer leben. Bei mir vergingen von Auftragsabschluss bis zum Erhalt des Buches ziemlich genau 2 Wochen.

    Bildqualität

    Das erste Mal die eigenen Fotos überhaupt gedruckt in der Hand zu halten, ist ein tolles Gefühl. Der Vergleich zu anderen Fotobuchherstellern fehlt mir, dennoch bin ich überzeugt, meine Bilder in einer klasse Qualität erhalten zu haben.

    Die in der Software exakt aneinander positionierten Bilder werden auch genau wie gewünscht ohne hässlichen Pixelabstand zwischen einander gedruckt. Farbverläufe – wie durch die Software hinzugefügte Schlagschatten – sind schön und ohne erkennbare Abstufungen auf dem Papier gelandet.

    Ohne es mangels eines kalibrierten Monitors wirklich behaupten zu können, wirkt die Farbwiedergabe originalgetreu und auf allen Seiten gleich bleibend gut.

    Qualität der Bindung

    Das für das „DeluxeBook“ verwendete Papier ist angenehm dick und stabil. Der Seitenbeschnitt an den Rändern ist sauber und immer so weit in die Seite hineinragend, dass keine unerwünschten Ränder in der Hintergrundfarbe sichtbar werden.

    In der Bindung wirken die Blätter sehr fest und halten hoffentlich auch so lange, wie die Bindung es erahnen lässt. In der Art der Bindung liegt es begründet, dass Bilder, die sich über Doppelseiten erstrecken, in der Mitte verschwinden. Das ist natürlich kein Problem, sondern nur eine Tatsache, der man sich im Vorhinein bewusst sein muss. Die Software wies einen durch eingezeichnete Schattierung sogar bereits während des Gestaltens darauf hin.

    Das Fotobuch erhält man als richtiges Hardcover. Diese robuste Version passt gut in jedes Bücherregal und schützt den Inhalt sicherlich auch auf lange Zeit zuverlässig. Dass das Cover in hochglänzender Version gefertigt wird, entspricht sicher dem ein oder anderen Geschmack. Mir persönlich wirkt dies aber zu empfindlich und bereits nachdem das Buch durch ein paar Hände gegangen war, blieben ein paar Flecken zurück.

    Fazit

    Das DeluxeBook ist eine tolle Möglichkeit, die Fotos aus der digitalen in die wirkliche Welt zu holen und sie in all ihrer Pracht im heimischen Bücherregal jederzeit verfügbar zu haben. Die Hürde, selbst ein Buch zu erstellen, ist gering, allerdings sollte, gerade was die Gestaltung des Covers angeht, mehr Flexibilität vorhanden sein. Auch wäre eine Software wünschenswert, die auf MacOS und Linux funktioniert.

    Insgesamt hat ifolor ein tolles Produkt im Angebot und auch im eigenen Hause einen freundlichen und schnellen Kundenservice. Eine detailliertere Auftragsverfolgung sowie nach erfolgtem Versand ein Paket-Trackingcode sind aber Punkte, die die Firma auch im Hinblick auf ihrer anderen Produkte verbessern sollte.

    by Flo at July 08, 2010 07:05 AM

    July 05, 2010

    7clausen

    Imagine a world…

    Imagine a world...

    ...where apple sells OS X not only for mac

    by irata at July 05, 2010 11:32 PM

    July 03, 2010

    8bui

    Da hab ich doch ein Krea-tief

    Der Monat hat gerade mal angefangen und ich fühle mich genötigt euch von meinen letzten Tagen zu erzählen.

    Gestern machte ich mich dann auf den Weg nach Cuxhaven. Anfangs war es unerträglich heiß, doch als sich der Metronom sich zu bewegen anfing wurde es auch gleich kühler. So angenehm kühl, das ich einschlief. Zwischendurch wurde ich noch angerufen. Als ich abnahm stellte man mir die Frage: “Wer ist da?”. Unglücklicherweise musste ich auch wieder aus dem kühlen Zug raus – schließlich konnte ich nicht da übernachten. Das hätten die nicht so gern gesehen. Als ich ausstieg wurde ich dann von einer Hitzewand erschlagen! Da meine Eltern nach Bremerhaven gefahren sind, es also niemand da war der mich hätte abholen können, lief ich zur Firma meines Vaters (jetzt klingt es so als würde er eine Firma haben – gemeint ist aber die Firma in der er arbeitet). Dort wartete schon ein wahrer Seegen auf mich: Ein Fahrgefährt mit Klimaanlage!!

    Da es bei meinen Eltern ohne Gesellschaft doch zu langweilig war, schwang ich mich auf das Motorrad und fuhr zur Bucht. Obwohl ich das Innenfutter der Jacke entfernte war ich nur am Schwitzen. In der Stadt bei so einer schwülen stehenden Wärme zu fahren ist ungeeignet, außer man legt nicht so viel Wert auf die Sicherheit (Jacke+Hose+Schuhe+Handschuhe+Helm).

    Am Abend wurde dann noch in der kleinen Runde gegrillt. Anwesend waren: Papa+Mama+me.

    Samstag stand ich dann so früh auf, dass ich rechtzeitig um acht Uhr losfahren konnte. Nach einen kleinen bei Christian zum Frühstück ging es auch weiter nach Stade (Treffpunkt). Die Strecke die Tilmann+me dann gefahren sind kann man sich hier[1] anschauen. Über die Elbe ging es mit der Fähre, die pro Fahrt 5,50 € kostet – dabei dachte ich, sie wäre günstiger.

    Rechtzeitig zum Fußballspiel war ich auch wieder in Cuxhaven. Leider habe ich nicht viel vom Spiel mitbekommen. Nach einer kurzen Zeit übermannte mich die Müdigkeit und zog mich ins Land der Träume. Auch von dem späteren Spiel bekam ich nur das Ende mit. Umso beeindruckender war der Teil den ich mitbekommen hab. Leider mussten in den letzten zwei Tagen zwei Mannschaften das Turnier verlassen, die es verdient hätten weiter zu kommen.

    soweit für heute.

    [1]http://tinyurl.com/2vlyrph

    by 8bui at July 03, 2010 10:34 PM

    vollkorn

    Aktienkurse mit Gnucash 2.2.9 unter Ubuntu 10.04

    Vor einiger Zeit habe ich das Thema schon mal behandelt. Wer die Tipps daraus versucht anzuwenden wird feststellen, das es so wie beschrieben nicht mehr funktioniert. Daher hier eine neue Beschreibung.

    Deutsche Fondsbesitzer haben mit GnuCash ein paar Problemchen wenn sie die Fondskurse von GnuCash aus abrufen wollen. Es ist schwer erkenntlich wie genau an welcher Stelle welche Bezeichnung des Fonds eingetragen werden soll.

    Aber es geht. :-)

    Zuerst installiert man sich neben GnuCash noch libfinance-quote-perl

    sudo apt-get install libfinance-quote-perl

    Das ist leider zu alt. Daher updatet man das Modul etwas unschön neben der Paketverwaltung per CPAN mit:

    sudo gnc-fq-update

    Nun muss man nur noch in GnuCash wissen welche Angaben man wo platziert. Um Kurse abrufen zu können muss ein Wertpapier existieren. Unter Werkzeuge/Wertpapier-Editor kann man eines erstellen. Wichtig ist die Angabe der ISIN im Feld "Symbol/Abkürzung" und unter "Börsenkurse online abrufen" findet man unter "Einzel" die Börsenkursquelle "Yahoo Europe", welche die ISIN+Währung direkt verarbeiten kann. Die restlichen Angaben sind nicht wichtig. Zum Testen kann man auf der Konsole gnc-fq-dump verwenden

    $ gnc-fq-dump yahoo_europe DE0009805002EUR
    Finance::Quote fields Gnucash uses:
    symbol: DE0009805002EUR === required
    date: 06/29/2010 === required
    currency: EUR === required
    last: 60.44 =\
    nav: === one of these
    price: 60.44 =/
    timezone: === optional

    Solange in der Ausgabe nicht steht, dass diese Informationen nicht mit GnuCash genutzt werden können ist alles in Ordnung.
    Nun muss man einem Konto vom Typ "Investmentfonds" die neu angelegte Währung zuordnen indem man sie unter "Konto bearbeiten" im entsprechenden Feld auswählt.
    Unter "Werkzeuge/Preis-Editor" kann man nun den Button "Kurse abrufen" anklicken und die Kurse sollten abgerufen werden.

    by nospam@example.com (Jan Girlich) at July 03, 2010 04:27 PM

    July 02, 2010

    2burmest

    HfbK pfändet KunststudentInnen

    Gemäß einer Erklärung des AStA der Hochschule für bildende Kunst (HfbK) hat die Hochschulleitung die Pfändungen bei Studierenden angekündigt, die nach wie vor Studiengebühren boykottieren. Dies ist nicht nur ein schwerer Eingriff in die Rechte der betroffenen, sondern auch ein Armutszeugnis für die Hamburger Hochschulpolitik.

    Studiengebühren sind sozial ausgrenzend. Auch das aktuelle Studiengebührenmodell, welches Menschen dazu zwingt, sich (zusätzlich zum BAföG) zu verschulden, schreckt Menschen vom Studium ab. Studiengebühren müssen abgeschafft werden, damit solche Demütigungen von Studierenden der Vergangenheit angehören, denn sie sind nicht mit dem Recht auf Bildung vereinbar!

    July 02, 2010 04:32 PM

    July 01, 2010

    7clausen

    Deutschland ist kein Grund zum Feiern…

    Fähnchen schwenken; Fresse schminken: Unverkrampfte Deutsche stinken!

    Fähnchen schwenken; Fresse schminken: Unverkrampfte Deutsche stinken!

    Bernhard-Nocht-Straße, Hamburg

    by irata at July 01, 2010 06:00 PM

    June 30, 2010

    8bui

    I call it blood

    Da habe ich Tri nur mal bei Xing besucht, wurde ich von sogut wie jedem Mitarbeiter/Chef den ich getroffen habe auf meinen Blog angesprochen. Naja – Genaugenommen sagte Tri in etwa “Das ist der mit dem Blog.” Später erfuhr ich noch, dass mein Blog in der Firma die Runde machte. Sehr interessant, sehr interessant. Man machte mich auch darauf aufmerksam, dass ich den Xing-Button falsch implementiert hätte. Anscheinend haben die alle eine andere Funktionalität erwartet. Bei Facebook würde das so aussehen.

    Alleine habe ich Tri/Xing nicht besucht. Um kurz vor acht Uhr kam Zoë vorbei und wir gingen gemeinsam gegen Mittag los. Nachdem wir bei Xing waren (inkl. Essen bei Block House) genossen wir die Sonne im Planten&Bloomen+Double Coffee+Saturn+Vinh Loi.
    Die meiste Zeit liefen wir, auf der Suche nach einem kühlen Ort, nur rum. Zwischenzeitlich wurde es noch wärmer, da die Lady auf die Idee kam sich den Botanischen Garten anzugucken. Da es dadrin noch wärmer war, war es umso schöner ins ‘Kühle’ zu kommen! Im großen und ganzen, wenn man die Wärme ausblendet, ein sehr schöner Tag!

    Heute war Til mit seinem Zweirad in der Uni. Sogleich fragte er mich, ob wir nun Samstag durch die Gegend fahren oder es eher lassen. Spontan schmiss ich meine Grill-Planung über den Haufen und entschied mich dann das Wochenende nach Cuxhaven zu fahren, um mir dort ein geeignetes Zweirad zu besorgen. Auch bot er mir an eine Runde mit seinem Gefährt zu machen. Es war mein erstes mal auf einer sportlicheren Maschine. Bisher habe ich gemütliche Chopper gelenkt. Ein Video wurde von Artur gedreht und wird nachgereicht. Das Video kann man sich hier angucken. ▼

    Ansonsten gibt es zu erzählen, dass es auf dem Blog von einem Kommilitonen (Jan Girlich)[1] etwas sehr interessantes zu lesen gibt. Es ist sehr erschreckend/erstaunlich/beeindruckend/beängstigend wie hoch der Support von denen bewertet wird.

    [1]http://vollkorn.cryptobitch.de/index.php?/archives/97-Wie-ich-HansenetAlice-auf-IPv6-Unterstuetzung-angesprochen-habe.html

    Postskriptum: Wer das errät woher das Zitat kommt … kann sich daran ergötzen.

    I suppose you'll write it up as "graffiti"

    by 8bui at June 30, 2010 08:40 PM

    June 29, 2010

    7fietkau

    Mehrsprachigkeit und Lecture2Go

    Schon seit einigen Semestern bietet die Uni Hamburg einen Service namens Lecture2Go an. Die dort Zuständigen haben Equipment und Know-How zur gelungenen Aufzeichnung von Vorlesungen und anderen Vorträgen. Dort findet man zum Beispiel auch die Vorlesungen zum Modul Softwareentwicklung 2.

    Vor etwa einem Semester hatte ich mitbekommen, dass ein Kommilitone ein solches Lecture2Go-Aufnahmeset für einen Vortrag im KunterBuntenSeminar organisiert hatte. Das fand ich sofort spannend, weil ich viel davon halte, Wissen möglichst allen Menschen zugänglich zu machen, die Interesse daran haben. Eine Aufzeichnung wie die mit Lecture2Go erlaubt es, die Grenzen der persönlichen Anwesenheit zu sprengen und einen Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt und/oder an einem anderen Ort der Welt mit zu erleben.

    Für meinen Vortrag am letzten Dienstag zum Thema "Mehrsprachigkeit in der Lehre an der Universität Hamburg" habe ich es dann mal in Angriff genommen: Ich habe alles Nötige organisiert und durchgeführt, um diesen aufzuzeichnen und auf Lecture2Go weltöffentlich zugänglich zu machen. Vielleicht interessiert euch, wie ich dabei vorgegangen bin.

    Organisatorisches in der Lehrveranstaltung

    Zunächst mal muss der Veranstalter natürlich einverstanden sein, in diesem Fall war ich das nicht selbst, sondern Dr. Bernd Meyer aus der Linguistik. Unterschreiben musste dieser letztlich allerdings nichts, das musste nur ich als Vortragender.

    Weiterhin sollte das Publikum über Lecture2Go und die Aufnahme im Vorfeld informiert werden. Da das Publikum normalerweise nicht mitgefilmt wird, gibt es keine Zustimmungspflicht. Höflicherweise sollte man allerdings darauf hinweisen, dass Gespräche und Geräusche im Raum in der Aufnahme leise zu hören sein können.

    Interaktion mit dem Lecture2Go-Team

    Das Lecture2Go-Projekt gehört zum Medienkompetenzzentrum des RRZ. Dort, in der Schlüterstraße, findet man diese Leute dann auch. Das sind drei sehr engagierte junge Mitarbeiter, die Freude an ihrem Projekt haben und normalerweise sehr entgegenkommend sind.

    Dort kann man sich die Aufnahmehardware ausleihen. Außerdem unterschreibt man, dass man ihnen das Recht einräumt, die Aufzeichnung im Web zu veröffentlichen (nicht-exklusiv). An Verpflichtungen hat man eigentlich nur, sicherzustellen, dass durch den Vortrag (also insbesondere die Folien) keine Rechte Dritter verletzt werden, dass man also z.B. keine Bilder geklaut hat. Aber das stellt man ja sowieso sicher, von daher kostet auch das keine große Überwindung.

    Aufnahme

    Technisch funktioniert das mit einer Videokamera samt Stativ, einem Funkmikro, einem VGA-Splitter der das Videosignal des Präsentationsrechners zum Mitschnitt bereitstellen kann, sowie einem Apple MacBook an das das alles angeschlossen ist. Die Software zur Aufnahme und Nachbearbeitung ist jetzt schon recht idiotensicher, wird aber auch immer noch verfeinert. Für Informatikstudierende mit Sicherheit kein Problem. Trotzdem sollte man sie sich vorher ein mal zeigen lassen, das können die MCC-Leute machen oder man kennt jemanden (z.B. mich), der das vorher schon mal gemacht hat.

    Für meinen Vortrag hat André sich netterweise bereit erklärt, die Kamera zu bedienen, da er das Verfahren schon aus Softwareentwicklung 1 kennt. Danke André!

    Veröffentlichung

    Nachdem man das fertige Video in einer Handvoll Formaten vorliegen hat, kann es auf die Lecture2Go-Webseite gestellt werden. Dieser Schritt ist leider derzeit noch der aufwändigste, jedenfalls einmalig. Accounts müssen vom Lecture2Go-Team erstellt und Lehrveranstaltungen zugewiesen werden. Nur Videos hochladen und Beschreibungstexte editieren kann man dann selbst. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Prozess noch stromlinienförmiger gestaltet werden kann, wenn das System weiter hochskaliert werden soll.

    Fazit

    Auf meine Frage, ob dieses Experiment (Aufzeichnung eines Seminarvortrags eines Studenten) aus ihrer Sicht sinnvoll und weiterzuempfehlen ist, war die Antwort des Lecture2Go-Teams ein enthusiastisches "Na klar!". Auch ich hatte Spaß daran und werde bei zukünftigen Vorträgen bestimmt wieder darauf zurück kommen.

    Meine erste Lecture2Go-Aufzeichnung

    P.S. Wie Murphy es nun mal so will, ist Lecture2Go anscheinend down, während ich gerade diese Zeilen schreibe. Hoffen wir, dass möglichst bald alles wieder funktioniert.

    June 29, 2010 02:54 PM

    vollkorn

    Wie ich Hansenet/Alice auf IPv6-Unterstützung angesprochen habe

    Update 03.07.2010:
    Schlussendlich hat ein Mitarbeiter den richtigen Textbaustein, der auch schon in den Kommentaren genannt wurde, gefunden.

    Ich würde gerne nativ IPv6 nutzen um ins Internet zu gehen, also habe ich mal bei bei meinem Provider Hansenet/Alice angefragt wie deren Stand dazu ist. Man beachte, dass ich immer keine zwei Male eine Antwort von der selben Person bekommen habe und einige Punkte, z.B. meine Frage bzgl. der Genehmigung zur Veröffentlichung, unbeantwortet blieben. Ohne weitere Kommentare der (noch nicht abgeschlossene) Emailverkehr.

    Datum: 10.05.2010

    Moin liebe Damen und Herren,

    IPv4 ist ein veraltetes Protokoll, das das Ende seiner Lebenszeit langsam erreicht hat. Viele Nachteile wie NAT ärgern den Internet Nutzer tagtäglich und erschweren die sorgenfreie Nutzung Ihrer Produkte. Die Adressknappheit führt zu Zwangstrennungen und wechselnden IP-Adressen. IPv6 verspricht Abhilfe und neue Features wie native Verschlüsselung. Was sind Ihre Pläne bzgl. IPv6? Ab wann kann man als Privatkunde mit IPv6-Unterstützung durch Ihre Produkte rechnen?
    Was sind Ihre Pläne?

    Andere Firmen in Europa haben Testläufe und Pilotprojekte oder nutzen IPv6 bereits im Regelbetrieb wie der niederländische Provider XS4All. Haben Sie bereits Erfahrungen mit IPv6 gesammelt oder planen dies in naher Zukunft? Wie kann man Teilnehmer Ihrer Pilotprojekte werden?

    Die technischen Vorteile von IPv6 versprechen einfachere Administration auf Ihrer Seite, weniger Fehleranfälligkeit und somit auch Kostenersparnisse. Als Kunde wäre ich bereit für die Vorzüge von IPv6 mehr zu bezahlen. Was sind die Blocker für die Einführung von IPv6 in Ihrem Unternehmen? Wie gehen sie diese an? Was ist ihr nächster Schritt hin zu IPv6? Wann können wir damit rechnen, dass Ihr Unternehmen aktuelle Netzwerktechnik einsetzt?

    Falls Sie meine Fragen nicht beantworten können, leiten Sie sie doch bitte an die entsprechende Stelle im Hause weiter.

    Vielen Dank
    Jan Girlich


    Datum: 13.05.2010

    Sehr geehrter Herr Girlich,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Leider haben wir diesen Dienst (IPV6) noch nicht in unsere Serviceleistungen aufgenommen.

    Entsprechende Planungen dazu liegen ebenfalls nicht vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Alice Team
    i. A. Ralf Krüger


    Datum: 15.05.2010

    Moin Herr Krüger,

    danke für Ihre … bündige Antwort.

    Leider gehen Sie auf einen Aspekt nicht ein, der mir sehr wichtig ist:
    Was sind die Gründe, dass sie IPv6 weder im Angebot noch in der Planung
    haben?

    An wen muss ich meinen Kundenwunsch wenden um in Ihrem Unternehmen etwas
    in Bewegung zu setzen? Wie kann ich dafür Sorgen, dass meine Stimme
    nicht ungehört verhallt? Dass ich als zahlender Kunde letztendlich eine
    Leistung bekomme, die mich zufrieden stellt?

    Wie viele Kunden müssen sich bei Alice/Hansenet mit Ihrem Wunsch nach
    IPv6 melden/über das Fehlen von IPv6 beschweren bis sich in Ihrem
    Unternehmen was ändert? Wie können Ihre Kunden das machen?

    Kurzum: Was muss getan werden um bei Ihnen IPv6 zu bekommen? Ein "Geht
    nicht" wird nicht akzeptiert. Egal wie lange und steinig der Weg ist,
    der erste Schritt muss nun mal gegangen werden und ich habe mir in den
    Kopf gesetzt Ihrem Unternehmen die Beine dafür zu machen. Nun sagen Sie
    mir wo das Bein rangehört ;-)

    Des Weiteren vergaß ich zu fragen -besser: erwähnen- dass ich
    beabsichtige Ihre Antworten über meinen Blog auf dem Planet der
    Fachschaft Informatik der Universität Hamburg zu veröffentlichen. Darum
    wäre es sicherlich im Interesse Ihres Unternehmens und aller versierten
    Leser meine Fragen etwas eingehender und ausführlicher zu beantworten
    und zu begründen.

    Vielen Dank, dass Sie sich nochmal ausführlich mit meinem Anliegen
    beschäftigen werden. ;-)
    Jan Girlich


    Datum: 17.05.2010

    Sehr geehrter Herr Girlich,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Wir sind zurzeit damit befasst, den Sachverhalt zu Ihrem Anliegen zu klären und werden uns danach wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

    Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld. Für Ihr Verständnis möchten wir uns im Voraus bedanken.

    Unser persönlicher Tipp für Sie: Die ausführlichen Hilfeseiten in der Alice Lounge (https://www.alice-dsl.de/kundencenter/Start_P.do) geben Ihnen Antwort auf viele Fragen rund um Ihr Produkt und Ihren Vertrag. Neben Adressänderungen und Einsicht der Rechnung können Sie auch viele Optionen zu Ihrem Produkt konfigurieren. Eine Übersicht unseres aktuellen Angebotes finden Sie auf www.alice.de (http://www.alice.de/).

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Alice Team
    i. A. Andre Kupferschmied


    Datum: 01.06.2010

    Moin,

    wie steht es mit Ihrer Antwort? Ihre letzte Reaktion ist bereits 14 Tage
    her.

    Vielen Dank
    Jan Girlich


    Datum: 02.06.2010

    Sehr geehrter Herr Girlich,

    wir beziehen uns auf Ihre E-Mail.

    Um zu verhindern, dass unbefugte Dritte Ihre Kundendaten ändern oder Informationen aus Ihrem Vertrag erhalten, können wir E-Mail-Anfragen zu bestimmten Themen (z.B. Änderung Ihrer persönlichen Daten, Auskünfte zu Ihrer Rechnung, Aufträge, Stornierungen) leider nicht bearbeiten.

    Wir bitten Sie daher, uns Ihre Anfrage noch einmal über das Kontaktformular in der Alice Lounge zu schicken. Die Anmeldung mit Ihrem Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort in der Alice Lounge dient als Identitätsnachweis und hat außerdem den Vorteil, dass uns alle erforderlichen Informationen vorliegen (z. B. Ihre Kundennummer), die wir benötigen, um Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.

    Wir versichern Ihnen, dass es sich hierbei um eine Sicherheitsmaßnahme handelt, die ausschließlich dem Schutz Ihrer persönlichen Daten dient, und bitten um Ihr Verständnis für diese Vorgehensweise.

    Um sich in der Alice Lounge anzumelden und das Kontaktformular aufzurufen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

    Starten Sie Ihren Internet-Browser und rufen Sie die Seite www.alice-lounge.de (http://www.alice-lounge.de/) auf.

    Klicken Sie auf der rechten Seite auf Anmelden.

    Geben Sie Benutzername und Passwort ein. Benutzername und Passwort zum Anmelden in der Alice Lounge finden Sie in den Unterlagen, die wir Ihnen mit der Auftragseingangsbestätigung zugeschickt haben.

    Klicken Sie auf Anmelden.

    Sobald Sie angemeldet sind, klicken Sie bitte links in der Navigation auf Kontakt.

    Folgen Sie bitte den weiteren Anweisungen im Kontaktformular. Klicken Sie dazu auf die jeweils zu Ihrer Anfrage passende Vorgabe und tragen Sie die benötigten Informationen ein.
    Sie haben Ihr Passwort oder Ihre Zugangsdaten vergessen? Dann rufen Sie bitte die Alice Hilfe (http://www.alice-dsl.de/selfcare/content/segment/kundencenter/Alice+Hilfe/Fragen+und+Antworten) auf und klicken Sie im Bereich Mein Vertrag auf Meine Kundendaten. Unter dem Punkt Passwort oder Zugangsdaten vergessen finden Sie entsprechende Lösungsschritte.

    Selbstverständlich erreichen Sie uns auch telefonisch unter der unten angegebenen Telefonnummer. Wir sind 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Sie da.

    Unser persönlicher Tipp für Sie: Mit Alice E-Mail & More können Sie bis zu 5 E-Mail-Accounts mit jeweils 10 GB Speicherkapazität anlegen. E-Mails von anderen Anbietern sind über Alice abrufbar und landen direkt in Ihrem Alice E-Mail-Postfach. Teilen Sie Ihre Fotos und Daten über einen passwortgeschützten Zugriff auf den persönlichen Onlinespeicher mit Ihren Freunden. Oder erstellen Sie bis zu 5 Websites mit unlimitiertem Transfervolumen. Auf der Alice Homepage (http://www.alice.de/) finden Sie ausführliche Informationen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Alice Team
    i. A. Rocio Berbel Alt


    Datum: 03.06.2010

    > Sehr geehrter Herr Girlich,
    >
    > wir beziehen uns auf Ihre E-Mail.

    Bitte beantworten Sie meine Anfrage direkt. Sie wurde absichtlich
    nicht über die Lounge gestellt, da zu dieser Anfrage keine
    Kunden-Assoziation gewünscht ist. Diese Anfrage ist genereller,
    öffentlicher Natur und hat keinen direkten Bezug zu bestehenden
    Vertragsverhältnissen.

    Außerdem handelt es sich hier nur um einen Reminder ohne Gefahr Daten zu
    veröffentlichen. Schauen Sie in Ihrem System nach und sorgen dafür, dass
    die Anfrage mit der Nummer

    #2547516-5907380#

    weiter verfolgt wird.

    Danke
    Jan Girlich


    Datum: 14.06.2010

    Sehr geehrter Herr Girlich,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben. Wir freuen uns sehr über Ihr aktives Interesse an einer Verbesserung unseres Angebotes und haben Ihre Hinweise umgehend an die zuständigen Kollegen weitergeleitet.

    Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin aktiv an der Gestaltung unseres Angebotes teilnehmen, denn nur mit Ihrer Hilfe können wir dieses verbessern und für unsere Kunden noch attraktiver gestalten.

    Sie können sich mit Ihren Hinweisen und Anregungen jederzeit an uns wenden. Wir sind 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Sie da.

    Bitte senden Sie bei Rückfragen den bisherigen E-Mail-Text mit und fügen Sie Ihre Antwort ganz oben ein. Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Alice Team
    i. A. Danny Lietz


    Datum: 29.06.2010

    Moin Herr Lietz,

    leider habe ich noch immer keine Begründung dazu gehört warum Ihr
    Unternehmen sich nicht um IPv6 bemüht.

    In gespannter Erwartung
    Jan Girlich


    Update: 03.07.2010

    Datum: 02.07.2010
    Sehr geehrter Herr Girlich,

    zunächst möchten wir Sie um Verständnis dafür bitten, dass die Beantwortung Ihrer Anfrage sich etwas verzögert hat.

    Das HanseNet Netz ist heute schon IPv6-ready und routet bereits IPv6-Pakete. Parallel dazu wird IPv4 noch langfristig unterstützt. Wir haben die Marktanforderungen im Fokus und werden IPv6 als Service für alle Kunden zeitnah einführen.

    Unser persönlicher Tipp für Sie: Die ausführlichen Hilfeseiten in der Alice Lounge (https://www.alice-dsl.de/kundencenter/Start_P.do) geben Ihnen Antwort auf viele Fragen rund um Ihr Produkt und Ihren Vertrag. Neben Adressänderungen und Einsicht der Rechnung können Sie auch viele Optionen zu Ihrem Produkt konfigurieren. Eine Übersicht unseres aktuellen Angebotes finden Sie auf www.alice.de (http://www.alice.de/).

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Alice Team
    i. A. Uwe Thuernau

    by nospam@example.com (Jan Girlich) at June 29, 2010 12:21 PM

    June 28, 2010

    7clausen

    Mario vc. Pacman

    Nicht so gut wie Beating Tetris, aber doch blogbar…

    mario vs pacman

    mario vs pacman

    by irata at June 28, 2010 10:26 PM

    8bui

    That is a CATastrophe

    YAY!!

    Ein weiterer erfolgreicher Tag neigt sich gerade dem Ende und ich bin äußerst zufrieden! Erst ging ich in die Uni um meinen Hungergefühl in der Mensa mit Nahrungsmittel (ich sage hier nicht ‘Essen’ da es keins ist – sondern nur dem Überleben dient) zu befriedigen. Gesättigt setzte ich mich in die Vorlesung einer Veranstaltung die ich nicht belege. Auch wenn ich nicht die ganze Zeit aufgepasst habe, habe ich doch etwas gelernt! Zum Beispiel hängen Pseudo-Zufallszahlen von vier Faktoren ab. Über die Berechnung von Zufallszahlen habe ich mir sonst vorher nie Gedanken gemacht.

    Nach einigen entspannten Stunden mit Clara in der Sonne ging es für mich dann zur Sneak – dieses Mal ein guter Film: Shrek 4.
    Vorteile diese Woche in der Sneak: Englischer Ton – 3D – 3,60 € Eintritt

    Die letzten Worte für heute:

    It's riDONKEYlous

    by 8bui at June 28, 2010 09:39 PM

    mezcalero

    Addendum on the Brokenness of File Locking

    I forgot to mention another central problem in my blog story about file locking on Linux:

    Different machines have access to different features of the same file system. Here's an example: let's say you have two machines in your home LAN. You want them to share their $HOME directory, so that you (or your family) can use either machine and have access to all your (or their) data. So you export /home on one machine via NFS and mount it from the other machine.

    So far so good. But what happens to file locking now? Programs on the first machine see a fully-featured ext3 or ext4 file system, where all kinds of locking works (even though the API might suck as mentioned in the earlier blog story). But what about the other machine? If you set up lockd properly then POSIX locking will work on both. If you didn't one machine can use POSIX locking properly, the other cannot. And it gets even worse: as mentioned recent NFS implementations on Linux transparently convert client-side BSD locking into POSIX locking on the server side. Now, if the same application uses BSD locking on both the client and the server side from two instances they will end up with two orthogonal locks and although both sides think they have properly acquired a lock (and they actually did) they will overwrite each other's data, because those two locks are independent. (And one wonders why the NFS developers implemented this brokenness nonetheless...).

    This basically means that locking cannot be used unless it is verified that everyone accessing a file system can make use of the same file system feature set. If you use file locking on a file system you should do so only if you are sufficiently sure that nobody using a broken or weird NFS implementation might want to access and lock those files as well. And practically that is impossible. Even if fpathconf() was improved so that it could inform the caller whether it can successfully apply a file lock to a file, this would still not give any hint if the same is true for everybody else accessing the file. But that is essential when speaking of advisory (i.e. cooperative) file locking.

    And no, this isn't easy to fix. So again, the recommendation: forget about file locking on Linux, it's nothing more than a useless toy.

    Also read Jeremy Allison's (Samba) take on POSIX file locking. It's an interesting read.

    June 28, 2010 05:49 PM

    8letsch

    Mein Achtelfinale

    Es gibt viele Fotografen da draußen, die in einem die Lust erwecken, einfach mal loszuziehen und fremde Menschen zu fotografieren. Auch mich reizt es, solch aussagekräftige Portraits zu erwischen. Da wollte ich am gestrigen Sonntag, dem Tag des Sieg der deutschen Mannschaft über die englischen Kicker, die aufgeheizten Stimmung nutzen, selbige einzufangen und gleichzeitig auch direkt Leute anzusprechen und um ein Foto bitten.

    Also bin ich vor dem Spiel in das Hamburger Schanzenviertel gefahren, um es einfach mal zu wagen. Leider stellte sich heraus, dass das Ansprechen von fremden Leuten doch schwieriger ist, als ich es mir vorgestellt hatte. Zum einen wollte ich vermeiden, den prallen Sonnenschein im Gesicht der Leute zu haben, also hatte ich mein Augenmerk auf diejenigen gesetzt, die sich sowieso schon im Schatten befanden. Menschen, die sich im Gespräch befanden, wollte ich aber nicht stören und fast alle anderen waren schon fast hektisch auf dem Weg, doch noch irgendwo einen Platz zu finden, um das Spiel zu sehen, da nur noch 30 Minuten bis zum Anstoß verblieben.

    Die Situation, doch jemanden anzusprechen, ergab sich nur ein einziges Mal. Ein sympatisch aussehender Herr mit Strohhut saß auf einer kleinen Mauer unter einem Sonnenschirm und schien da auch gerade alleine zu sein. Ich ging auf ihn zu und begann spontan: “Hallo, darf ich vielleicht ein Foto von Ihnen machen?” Auf seinen etwas fragenden Blick hin ergänzte ich: “Ich versuche ein wenig die WM-Stimmung einzufangen und Sie sehen mit Ihrem Hut sehr passend dafür aus.” Er lachte mich fröhlich an, gab mir aber auch kein direktes “Ja”. Leicht verunsichert hob ich dann einfach die Kamera und machte 2 Aufnahmen. Ihm gefielen die Fotos und so zog ich dann weiter, zwar glücklich, es das erste Mal gewagt  zu haben, aber dennoch mit einem seltsamen Gefühl, weil ich mir in der Situation nicht souverän genug vorkam.

    Meine Kamera hatte ich auf Zeitautomatik gestellt. Mit Blende 3,2 und ISO 100 war ich glücklich und in der Situation wagte ich noch nicht den manuellen Modus, da ich mich auf das Gespräch konzentrieren wollte ohne an das Technische denken zu müssen. Um den Anstoß selbst nicht zu verpassen, setzte ich mich dann in die Bahn, dabei aber unzufrieden mit meinen Ergebnissen.

    Noch während der Fahrt kam mir aber die Idee, im Fall eines deutschen Sieges erneut loszuziehen und vielleicht von der ausgelassende Siegesstimmung zu profitieren. Zum Glück kam es so, und auch wenn mir im Nachhinein mein allererstes Porträt am besten gefällt, hatte ich nach dem Spiel noch ein paar tolle Gelegenheiten, die Freude der Fans einzufangen. Eine Bierdusche habe ich dabei aber auch abbekommen. Das musste anscheinend sein. :-)

    Wie sieht es bei euch aus: Habt ihr schon einmal fremde Menschen fotografiert? Wie würdet ihr an die Leute herantreten?

    Vorher aber noch ein paar Bilder von gestern.



    by Flo at June 28, 2010 05:20 PM

    June 27, 2010

    8bui

    let me take you out of this club

    Samstag Morgen wurde ich von meinem Cousin angerufen. Ich solle nach Wedel kommen – groß Essen essen! Also fuhr ich gegen 16:50 los. Über Jungfernstieg (per U2) kam ich dann um 18:00 in Wedel an (S1).
    Als wir (Tante+Tante+Tante+Onkel+Cousine(Ri)+Cousin(Lam)+Cousin(Hao)+Cousin(Khoa)+Cousin(Khanh)+Julia) anfingen zu essen fing das Trinken auch an – mein Glas lies sich nicht leeren, es wurde immer wieder von Khoa gefüllt. Nachdem alle satt waren machte ich eine Trink-Pause. So gingen wir alle hoch und trainierten unsere Fingerfertigkeiten mit Hilfe von Controllern. Danach find das einnehmen von Alkohol wieder an. Später am Abend ging es dann noch mit Hao+Khoa ins “Mo’s” wo es dann weiter ging. Diesmal Cocktails. Doch dabei blieb es nicht; uns wurden diverse Getränke vom Barkeeper spendiert. Es hat schon Vorteile wenn man diesen kennt…oder auch nicht. Nicht alles schmeckt einem (:
    Spontan entschieden wir uns noch in die ‘Diskothek’ unterhalb “Mo’s” zu besuchen. Auch hier hörten wir nicht auf Alkohol zu konsumieren. Jetzt sind wir auf Wodka umgestiegen.
    Nach einem kurzen Abstecher im Dönerladen ging es dann mit gefülltem Magen zu meiner Tante wo ich mich dann müde ins Bett legte und einschlief.

    Heute wurde ich dann gegen 13 Uhr geweckt. Khoa wollte nachfragen ob ich mitkomme (Hamburg) – in dem Moment war ich dann doch zu müde und sagte ab. Als ich jedoch aufwachte und runter ging sagte meine Tante, dass Khoa mit Ri nach Hamburg gefahren sei. Da entschied ich mich doch mit zu kommen. Also ab nach Hamburg. Da ich zu lange geschlafen habe war ich spät dran und musste alleine fahren. Aber dennoch schaffte ich es zu Nadine zu kommen, wo ich dann auf alle antraf. Kaum angekommen wurde mir wieder Wodka angeboten. Nach einigen Gläsern ging es dann zum Spielbudenplatz auf der Reeperbahn. Super Stimmung – super Spiel – noch mehr Alkohol. Da wir in der prallen Sonne saßen mussten wir uns vorm Dehydrieren schützen – das taten wir dann indem wir unser Körper mit Flüssigkeit versorgen. Zufälligerweise gab es direkt nebenan ein Bierverkaufswagen. Praktisch praktisch!

    Fazit: Ich habe lange nicht mehr so viel Alkohol getrunken und werde wahrscheinlich eine Woche brauchen bis sich alles aus meinem Körper abgebaut hat.

    Den Rest kürze ich mal etwas ab:
    Spiel zuende – KFC – heim – Tolles Wochenende!

    ill make your dreams come true

    by 8bui at June 27, 2010 09:31 PM

    8letsch

    Feuershows fotografieren

    Bereits mehrmals hatte ich nun die Gelegenheit, Fotos von Feuerjonglage, Feuerspucken und ähnlichen Spielereien zu machen. Meine dabei gemachten Erfahrungen möchte ich gerne mit euch teilen, also fasse ich mal zusammen, wie ich dabei mittlerweile vorgehe.

    Ausrüstung

    Bei Feuershows hat man in der Regel mit schwierigem Umgebungslicht zu kämpfen. Möchte man also auch etwas “Drumherum” wie die Gesichter des Publikums festhalten, ist ein lichtstarkes Objektiv unabdingbar. Hat man es dagegen lediglich auf umherfliegende brennende Gegenstände abgesehen, belichtet man länger und die Lichtstärke des Objektives ist nicht so relevant. Da ich sowieso immer mein 50mm/1.8 auf der Kamera habe, nehme ich auch dieses Objektiv, aber auch mit dem recht lichtschwachen 18-55mm/3.5-5.6 Kit-Objektiv habe ich schöne Aufnahmen machen können. Die passende Brennweite solltet ihr natürlich je nach örtlicher Gegebenheit wählen.

    Was ihr auf jeden Fall braucht ist ein Stativ. Bei fast jeder Aufnahme sind Belichtungszeiten nötig, die nicht mehr aus der Hand ausgelöst werden können. Zwar werden auch interessante Flammen-Effekte erzielt, wenn die Kamera bei der Belichtung bewegt wird, allerdings ist in fast allen Situationen auch ein wenig der Umgebung sichtbar, so dass die Kamera fest montiert sein muss, damit der Hintergrund nicht verwackelt.

    Muster zeigen oder Flammen einfrieren?

    Werden Flammenbewegungen in die Luft gezeichnet, ist es schön, diese “Spuren” deutlich zu machen und länger zu belichten. Je nachdem wie extrem man diesen Effekt haben möchte, bieten sich Belichtungszeiten bis zu mehreren Sekunden an. Der Vorteil an Flammen vor dunklen Hintergründen ist, dass der Sensor nur von der Flamme belichtet wird. So sehen auch lange Feuerspuren sehr scharf und strukturiert aus.

    Eine kurze Belichtungszeit ist nötig, wenn man eine Flamme einfrieren möchte. Dies ist zum Beispiel beim Feuerspucken der Fall. Wichtig ist hierbei, im Vorhinein abzuschätzen, wie groß die Flamme etwa werden wird, um einen passenden Bildausschnitt zu wählen.

    Blitzen

    Sieht man jemanden, der eine Feuershow mit Blitz fotografiert, hält man ihn meist für völlig uninformiert, was Fotografie angeht. Bewusst eingesetzt, lässt sich durch einen Blitz aber ein angenehmer Effekt erreichen: Blitzt man einmal, belichtet dann aber deutlich länger weiter, hat man die Person scharf dargestellt und sieht um sie herum die Flammen in oft abenteuerlichen Mustern. Gerade, wenn der Jongleur selbst die Bilder bekommt, freut er sich sehr, dass auch das Gesicht gestochen scharf sichtbar ist. Aber Achtung: Wie immer gilt, dass das Fotografieren nur dann in Ordnung ist, wenn die Show davon nicht gestört wird. Bei einer gemütlichen Feuersession im Park kann man gut mit Blitz arbeiten, für eine Bühnenshow ist es dagegen tabu! Im Zweifelsfall: vorher fragen.

    Sonstiges

    Man sollte zu Beginn der Show den Fokus einmal korrekt einstellen und dann den Autofokus deaktivieren. Bei einer schwierigen Lichtsituation mit sich bewegenden Lichtern und sich dauernd verändernden Strukturen würde das Objektiv sonst Schwierigkeiten haben, überhaupt zu fokussieren und die besten Augenblicke wären schnell verpasst. Hierbei muss man natürlich darauf achten, die Distanz zum Motiv gleichbleibend zu halten. Bei Bühnenshows ist das in der Regel kein großes Problem.

    Im Allgemeinen ist es von großem Vorteil, vorher zu wissen, was gleich kommen wird, um die Kamera eingestellt zu haben, bevor der perfekte Augenblick für eine Aufnahme verstrichen ist. Solltet ihr den Artisten kennen, sprecht vor der Show mit ihm und lasst euch über wichtige Rahmeninfos in Kenntnis setzen. Ist es eine freie Feuershow in einem Park oder auf der Straße, kann man auch spontan miteinander reden. Was ihr zum Beispiel klären solltet:

    • Sind alle Muster auf ähnlicher Höhe oder wird es an einigen Stellen deutlich höher/tiefer?
    • Gibt es Feuerspucken, wenn ja: wann und wie hoch etwa?
    • Wird es Spezialeffekte geben, auf deren besondere Belichtung ihr euch im Vorhinein einstellen müsst? (Achtung: Viele solcher Effekte sind in der Regel sehr kurz)

    Zu guter Letzt

    Das Grundlegendste zum Schluss: In Lichtsituationen wie bei Feuershows wird ausschließlich im manuellen Modus fotografiert. Die Kamera kann einfach nicht wissen, welchen der verschiedenen möglichen Effekte ihr gerne hättet und so gilt es, selbst die perfekte Kombination aus Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert zu wählen. Doch keine Bange, bereits nach den ersten 3 Bildern werdet ihr eine Einstellung haben, mit dir ihr zufriedenstellende Bilder produzieren könnt. Für die bewusste Effekterzielung muss natürlich dennoch ausprobiert werden.

    Trotz vieler Aspekte, auf die man achten muss kann, solltet ihr nicht zurückschrecken, mal die Gelegenheit einer solchen Show zu nutzen und zu fotografieren. In wenigen Minuten bieten sich einem sehr tolle Aufnahmemomente und gerade der Zeitdruck, unter dem man steht um spontan die richtige Einstellung zu finden, hilft sehr, ein Gefühl für die eigene Kamera und eine korrekte Belichtung zu finden.

    Wer jetzt Lust bekommen hat, die Kamera zu greifen und zur nächsten Feuerjonglage zu rennen, dem sei das Programm des Hamburger Park “Planten un Blomen” ans Herz gelegt, wo noch an mehreren Terminen des Jahres am Parksee direkt nach den Wasserspielen eine Vorführung der Feuerfeen stattfindet. Und zur Anregung hier noch ein paar Bilder, die ich in letzter Zeit geschossen habe, bei einigen hatte ich zum Aufnahmezeitpunkt allerdings selbst noch nicht das Wissen aus diesem Post.

    by Flo at June 27, 2010 10:22 AM

    June 26, 2010

    4tmuelle

    Key Rollover

    I have deprecated my OpenPGP Key 0xAA208D9E in favour of a new key 0×059B598E. So please use this new key which you can find, i.e. here.

    muelli@bigbox ~ $ gpg --fingerprint --list-key 0x059B598E
    pub   1024D/059B598E 2010-06-23 [expires: 2015-06-22]
          Key fingerprint = 610C B252 37B3 70E9 EB21  08E8 9CEE 1B6B 059B 598E
    uid                  Tobias Mueller
    sub   4096g/C71F0BE4 2010-06-23 [expires: 2015-06-22]
    
    muelli@bigbox ~ $
    

    If you’ve signed my old key, you might as well sign my new one (verifying that it’s correctly signed with the old key), assuming that my identity hasn’t changed. I recommend using caff to do so.

    by muelli at June 26, 2010 06:43 PM

    mezcalero

    On the Brokenness of File Locking

    It's amazing how far Linux has come without providing for proper file locking that works and is usable from userspace. A little overview why file locking is still in a very sad state:

    To begin with, there's a plethora of APIs, and all of them are awful:

    • POSIX File locking as available with fcntl(F_SET_LK): the POSIX locking API is the most portable one and in theory works across NFS. It can do byte-range locking. So much on the good side. On the bad side there's a lot more however: locks are bound to processes, not file descriptors. That means that this logic cannot be used in threaded environments unless combined with a process-local mutex. This is hard to get right, especially in libraries that do not know the environment they are run in, i.e. whether they are used in threaded environments or not. The worst part however is that POSIX locks are automatically released if a process calls close() on any (!) of its open file descriptors for that file. That means that when one part of a program locks a file and another by coincidence accesses it too for a short time, the first part's lock will be broken and it won't be notified about that. Modern software tends to load big frameworks (such as Gtk+ or Qt) into memory as well as arbitrary modules via mechanisms such as NSS, PAM, gvfs, GTK_MODULES, Apache modules, GStreamer modules where one module seldom can control what another module in the same process does or accesses. The effect of this is that POSIX locks are unusable in any non-trivial program where it cannot be ensured that a file that is locked is never accessed by any other part of the process at the same time. Example: a user managing daemon wants to write /etc/passwd and locks the file for that. At the same time in another thread (or from a stack frame further down) something calls getpwuid() which internally accesses /etc/passwd and causes the lock to be released, the first thread (or stack frame) not knowing that. Furthermore should two threads use the locking fcntl()s on the same file they will interfere with each other's locks and reset the locking ranges and flags of each other. On top of that locking cannot be used on any file that is publicly accessible (i.e. has the R bit set for groups/others, i.e. more access bits on than 0600), because that would otherwise effectively give arbitrary users a way to indefinitely block execution of any process (regardless of the UID it is running under) that wants to access and lock the file. This is generally not an acceptable security risk. Finally, while POSIX file locks are supposedly NFS-safe they not always really are as there are still many NFS implementations around where locking is not properly implemented, and NFS tends to be used in heterogenous networks. The biggest problem about this is that there is no way to properly detect whether file locking works on a specific NFS mount (or any mount) or not.
    • The other API for POSIX file locks: lockf() is another API for the same mechanism and suffers by the same problems. One wonders why there are two APIs for the same messed up interface.
    • BSD locking based on flock(). The semantics of this kind of locking are much nicer than for POSIX locking: locks are bound to file descriptors, not processes. This kind of locking can hence be used safely between threads and can even be inherited across fork() and exec(). Locks are only automatically broken on the close() call for the one file descriptor they were created with (or the last duplicate of it). On the other hand this kind of locking does not offer byte-range locking and suffers by the same security problems as POSIX locking, and works on even less cases on NFS than POSIX locking (i.e. on BSD and Linux < 2.6.12 they were NOPs returning success). And since BSD locking is not as portable as POSIX locking this is sometimes an unsafe choice. Some OSes even find it funny to make flock() and fcntl(F_SET_LK) control the same locks. Linux treats them independently -- except for the cases where it doesn't: on Linux NFS they are transparently converted to POSIX locks, too now. What a chaos!
    • Mandatory locking is available too. It's based on the POSIX locking API but not portable in itself. It's dangerous business and should generally be avoided in cleanly written software.
    • Traditional lock file based file locking. This is how things where done traditionally, based around known atomicity guarantees of certain basic file system operations. It's a cumbersome thing, and requires polling of the file system to get notifications when a lock is released. Also, On Linux NFS < 2.6.5 it doesn't work properly, since O_EXCL isn't atomic there. And of course the client cannot really know what the server is running, so again this brokeness is not detectable.

    The Disappointing Summary

    File locking on Linux is just broken. The broken semantics of POSIX locking show that the designers of this API apparently never have tried to actually use it in real software. It smells a lot like an interface that kernel people thought makes sense but in reality doesn't when you try to use it from userspace.

    Here's a list of places where you shouldn't use file locking due to the problems shown above: If you want to lock a file in $HOME, forget about it as $HOME might be NFS and locks generally are not reliable there. The same applies to every other file system that might be shared across the network. If the file you want to lock is accessible to more than your own user (i.e. an access mode > 0700), forget about locking, it would allow others to block your application indefinitely. If your program is non-trivial or threaded or uses a framework such as Gtk+ or Qt or any of the module-based APIs such as NSS, PAM, ... forget about about POSIX locking. If you care about portability, don't use file locking.

    Or to turn this around, the only case where it is kind of safe to use file locking is in trivial applications where portability is not key and by using BSD locking on a file system where you can rely that it is local and on files inaccessible to others. Of course, that doesn't leave much, except for private files in /tmp for trivial user applications.

    Or in one sentence: in its current state Linux file locking is unusable.

    And that is a shame.

    Update: Check out the follow-up story on this topic.

    June 26, 2010 05:38 PM

    4tmuelle

    Practicum Status Update Week 4

    Again, a small summary of my last week.

    • Filed a couple of bugs that annoyed me. My favourite: My main monitor dies randomly. Let’s hope it’s not a hardware issue. That’d seriously put me back. In fact, it’s quite cumbersome to reanimate my monitor in the middle of a working session… Oh. And qemu crashes :-( That’s really unfortunate for me atm.
    • Subscribed and quickly unsubscribed qemu-devel mailinglist. Way too noisy. Those low-level people don’t seem to like using bug tracker or smth like ReviewPad to submit patches. Very stressful.
    • Enjoyed a long weekend in Hamburg including watching some Worldcup games
    • Read through Qemu code and tried to grasp how things play together.
    • Started to implement simple USB packet filter. spent ages resolving a logical error: I checked for retval != -23 whereas I should have checked for retval == -23 :(

      We can haz new commands

      So I have exported a new command to the QEmu monitor. And we can even attach some logic to that new command:

      Logic attached, nothing works yet though

      Everything returns -1 at this stage though. So the actual implementation still needs to be done.

    • It literally takes a whole night for me to boot anything with qemu though :-( That’s a real pain and I cannot work that way. My CPU is one of the few modern Intel CPUs that does not support hardware virtualisation :-( I need to think of a solution.
    • I still don’t really have a timeline :-|
    • Our deadline is on 2010-08-20 and we are supposed to hand in 3 hard copies and one soft copy. I wondering whether I have to go back to Dublin to hand my hard copies in.

    by muelli at June 26, 2010 03:33 PM

    mezcalero

    On IDs

    When programming software that cooperates with software running on behalf of other users, other sessions or other computers it is often necessary to work with unique identifiers. These can be bound to various hardware and software objects as well as lifetimes. Often, when people look for such an ID to use they pick the wrong one because semantics and lifetime or the IDs are not clear. Here's a little incomprehensive list of IDs accessible on Linux and how you should or should not use them.

    Hardware IDs

    1. /sys/class/dmi/id/product_uuid: The main board product UUID, as set by the board manufacturer and encoded in the BIOS DMI information. It may be used to identify a mainboard and only the mainboard. It changes when the user replaces the main board. Also, often enough BIOS manufacturers write bogus serials into it. In addition, it is x86-specific. Access for unprivileged users is forbidden. Hence it is of little general use.
    2. CPUID/EAX=3 CPU serial number: A CPU UUID, as set by the CPU manufacturer and encoded on the CPU chip. It may be used to identify a CPU and only a CPU. It changes when the user replaces the CPU. Also, most modern CPUs don't implement this feature anymore, and older computers tend to disable this option by default, controllable via a BIOS Setup option. In addition, it is x86-specific. Hence this too is of little general use.
    3. /sys/class/net/*/address: One or more network MAC addresses, as set by the network adapter manufacturer and encoded on some network card EEPROM. It changes when the user replaces the network card. Since network cards are optional and there may be more than one the availability if this ID is not guaranteed and you might have more than one to choose from. On virtual machines the MAC addresses tend to be random. This too is hence of little general use.
    4. /sys/bus/usb/devices/*/serial: Serial numbers of various USB devices, as encoded in the USB device EEPROM. Most devices don't have a serial number set, and if they have it is often bogus. If the user replaces his USB hardware or plugs it into another machine these IDs may change or appear in other machines. This hence too is of little use.

    There are various other hardware IDs available, many of which you may discover via the ID_SERIAL udev property of various devices, such hard disks and similar. They all have in common that they are bound to specific (replacable) hardware, not universally available, often filled with bogus data and random in virtualized environments. Or in other words: don't use them, don't rely on them for identification, unless you really know what you are doing and in general they do not guarantee what you might hope they guarantee.

    Software IDs

    1. /proc/sys/kernel/random/boot_id: A random ID that is regenerated on each boot. As such it can be used to identify the local machine's current boot. It's universally available on any recent Linux kernel. It's a good and safe choice if you need to identify a specific boot on a specific booted kernel.
    2. gethostname(), /proc/sys/kernel/hostname: A non-random ID configured by the administrator to identify a machine in the network. Often this is not set at all or is set to some default value such as localhost and not even unique in the local network. In addition it might change during runtime, for example because it changes based on updated DHCP information. As such it is almost entirely useless for anything but presentation to the user. It has very weak semantics and relies on correct configuration by the administrator. Don't use this to identify machines in a distributed environment. It won't work unless centrally administered, which makes it useless in a globalized, mobile world. It has no place in automatically generated filenames that shall be bound to specific hosts. Just don't use it, please. It's really not what many people think it is. gethostname() is standardized in POSIX and hence portable to other Unixes.
    3. IP Addresses returned by SIOCGIFCONF or the respective Netlink APIs: These tend to be dynamically assigned and often enough only valid on local networks or even only the local links (i.e. 192.168.x.x style addresses, or even 169.254.x.x/IPv4LL). Unfortunately they hence have little use outside of networking.
    4. gethostid(): Returns a supposedly unique 32-bit identifier for the current machine. The semantics of this is not clear. On most machines this simply returns a value based on a local IPv4 address. On others it is administrator controlled via the /etc/hostid file. Since the semantics of this ID are not clear and most often is just a value based on the IP address it is almost always the wrong choice to use. On top of that 32bit are not particularly a lot. On the other hand this is standardized in POSIX and hence portable to other Unixes. It's probably best to ignore this value and if people don't want to ignore it they should probably symlink /etc/hostid to /var/lib/dbus/machine-id or something similar.
    5. /var/lib/dbus/machine-id: An ID identifying a specific Linux/Unix installation. It does not change if hardware is replaced. It is not unreliable in virtualized environments. This value has clear semantics and is considered part of the D-Bus API. It is supposedly globally unique and portable to all systems that have D-Bus. On Linux, it is universally available, given that almost all non-embedded and even a fair share of the embedded machines ship D-Bus now. This is the recommended way to identify a machine, possibly with a fallback to the host name to cover systems that still lack D-Bus. If your application links against libdbus, you may access this ID with dbus_get_local_machine_id(), if not you can read it directly from the file system.
    6. /proc/self/sessionid: An ID identifying a specific Linux login session. This ID is maintained by the kernel and part of the auditing logic. It is uniquely assigned to each login session during a specific system boot, shared by each process of a session, even across su/sudo and cannot be changed by userspace. Unfortunately some distributions have so far failed to set things up properly for this to work (Hey, you, Ubuntu!), and this ID is always (uint32_t) -1 for them. But there's hope they get this fixed eventually. Nonetheless it is a good choice for a unique session identifier on the local machine and for the current boot. To make this ID globally unique it is best combined with /proc/sys/kernel/random/boot_id.
    7. getuid(): An ID identifying a specific Unix/Linux user. This ID is usually automatically assigned when a user is created. It is not unique across machines and may be reassigned to a different user if the original user was deleted. As such it should be used only locally and with the limited validity in time in mind. To make this ID globally unique it is not sufficient to combine it with /var/lib/dbus/machine-id, because the same ID might be used for a different user that is created later with the same UID. Nonetheless this combination is often good enough. It is available on all POSIX systems.
    8. ID_FS_UUID: an ID that identifies a specific file system in the udev tree. It is not always clear how these serials are generated but this tends to be available on almost all modern disk file systems. It is not available for NFS mounts or virtual file systems. Nonetheless this is often a good way to identify a file system, and in the case of the root directory even an installation. However due to the weakly defined generation semantics the D-Bus machine ID is generally preferrable.

    Generating IDs

    Linux offers a kernel interface to generate UUIDs on demand, by reading from /proc/sys/kernel/random/uuid. This is a very simple interface to generate UUIDs. That said, the logic behind UUIDs is unnecessarily complex and often it is a better choice to simply read 16 bytes or so from /dev/urandom.

    Summary

    And the gist of it all: Use /var/lib/dbus/machine-id! Use /proc/self/sessionid! Use /proc/sys/kernel/random/boot_id! Use getuid()! Use /dev/urandom! And forget about the rest, in particular the host name, or the hardware IDs such as DMI. And keep in mind that you may combine the aforementioned IDs in various ways to get different semantics and validity constraints.

    June 26, 2010 03:02 PM

    4tmuelle

    Practicum Status Update Week 2 and 3

    So I figured that we are supposed to write a blog during our practicum phase. Here I am.

    • I missed the first official week, which was right after the exams anyway. I doubt anybody was able to do anything after the Biometrics exam.
    • In the second week, I moved back to Germany. Slowly though: I attended LinuxTag and visited a friend…
    • The third week began with some administrative stuff (i.e. taxes and care about a grant). I also almost finished running GNOME Foundation Board of Directors elections: Preliminary Result.
    • More work related: I tried to updated from Fedora 12 to Fedora 13 (to get latest QEmu and tools). Didn’t work (as expected) out of the box. Encountered (and reported) a couple of annoying bugs. My favourite: The update tool tries to mount /boot and swap. But /boot is left unclean because the preupgrade tool apparently does a hard reboot (i.e. w/o unmounting the filesystems properly). And swap can’t be found by the upgrade tool (for whatever reason). In both cases the installer just stops working and reboots the machine (sic!), as opposed to just fsck /boot or continue w/o swap.
    • Began to set up working environment: LaTeX Template, cloned qemu repository, looked a bit at QEmu code.
    • Tried to install some Operating Systems to break. Microsoft didn’t let me.
    • Read some stuff
    • Filed two bugs against Zotero (my bibliography tool): One problem in fullscreen mode and one with proxied URLs.
    • Went to a regulars’ table (for the first time after 9 month) and found out that one of them runs a company and they do USB security assessment atm. They are trying to make QEmu emulate a mass storage that returns a good file on the first read and a bad file (i.e. virus) on the second read. Sounded interesting, we’ll keep in touch and exchange details.
    • Right now I’m missing kind of a plan for my work. I haven’t really structured my work or broken it up. So I’m trying to see how many weeks I actually have (I know that I’ll go at least to GUADEC, the annual GNOME conference, for one week. I might even be invited to GNOME.Asia in Taiwan…) and what I could possibly do in that time.
    • I do have a high level idea of what needs to be done, i.e.
      • Patch QEmu to pipe USB communication in and out,
      • write some backend that uses these pipes to communicate with the guest,
      • find a smart algorithm to create/modify fishy USB packets (i.e. try to understand how a webcam communicates and set funny values for resolution on purpose),
      • try to exploit an Operating System (probably best to start off with a self-broken USB driver or application)
    • I’ll try to have a roadmap by the beginning of the next week.

    by muelli at June 26, 2010 12:36 PM

    LinuxTag and Cream Desktop

    I’ve been to LinuxTag in Berlin and meeting old and new people was quite nice. In fact, I had to opportunity to play Skat after a very long time :-)

    Unfortunately, there was no GNOME booth! (Well and no Fedora booth either) That’s a pity and I wonder what it takes to successfully run a booth next year. The Debian guys, however, rocked. They were well equipped and had enough people that care.

    from last years LinuxTag though

    Again, I took part in the Hacking Contest. I couldn’t last year but made up my mind how to tackle that contest best. Sadly, it was a bit different this year. I didn’t really have a team and we were not prepared for German a keyboard layout or not having “netcat” installed. This got us quite confused and although we had a (bad) set of notes, we didn’t really follow them… So we got beaten up quite heavily ;-) Maybe I’ll invest more time for preparation next year.

    I was amazed by Cream Desktop though! Sadly, their screenshots don’t work atm, but they basically want to revamp GNOME and make it better ;-) Sounds ambitious and it probably is. For now, they have “Melange”, a widget system for the desktop. (think desklets). It’s visually very appealing and I think it’d enhance the GNOME desktop (I could finally get rid of my gkrellm…).

    Sadly, I didn’t meet the Cream guys on the LinuxNacht which kinda sucked. The location was awesome: A beach club facing the Spree. But the food was very disappointing. It was way better two years ago…

    by muelli at June 26, 2010 12:22 PM

    June 25, 2010

    7morlok

    Hört ihr die Signale?

    Es war ja nun sehr lange ruhig. Kein Schoolshooting, kein Amoklauf, keine marodierenden Banden von Jugendlichen, welche nach einer LAN-Party raubmordend durch deutsche (oder sonstige) Innenstädte gezogen sind. An den letzten großen Ausbruch des öffentlichen moralischen Empörens über „Killerspiele“ (bitte fügen sie hier in ihren Gedanken dramatische Musik hinzu, Anm. d.Autors), mag man sich kaum [...]

    by Modgamers at June 25, 2010 10:57 AM

    4tmuelle

    GNOME Foundation Board of Directors Elections 2010

    I am happy to announce the results of this years Board of Directors Elections.

    At first, we had too few candidates to actually fill the 7 seats in the board. But then the deadline for announcing a candidacy was pushed back and more people considered becoming a member of the Board. So we went into the voting phase with 11 candidates.

    The voting itself worked well. I knew the system from last years elections but haven’t written the necessary steps down because I was mostly exploring and not knowing whether my attempts would result in anything next to useful. But this year I have taken notes along the way and I hope to be able to provide a good documentation.

    The question period was a bit weird. Nobody really came up with questions for the candidates, as if nobody cared. I encouraged the peolpe to either send the questions directly, or better, send them to the Membershi p and Elections Commitee so thaat we can sort and sift through them. But nothing happened. I decided to not give any questions right away, because I sure wanted the Foundation members to participate. But if nobody asked a question, I’d have sooner or later released those questions:

    1. Why are you running for Board of Directors? What will you do more or
      better than previous years Boards have done?
    2. What do you think is the most important item on the Board’s agenda
      right now?
    3. How do you manage your time and that of others? Are you good at
      working with others including those who might have a differing opinion
      than yours and try to reach consensus and agree on actions?
    4. How are you going to manage your current contributions to GNOME once
      you become a Board Member?
    5. What are your plans to encourage and mentor contributions to GNOME
      from Latin America, Africa and Asia? How would you increase community
      participation?
    6. Which parts of the GNOME project do you think work well and would like to encourage further?
    7. What would you do to increase community participation in the GNOME community and GNOME elections?
    8. Do you have any thoughts on how to expand the developer base?
    9. How much familiar are you with the day-to-day happenings of GNOME? How much do you follow and participate in the main GNOME mailing lists?
    10. Please rank your interests:
      1. GNOME evangelizing to government, enterprise, small business, and individuals
      2. GNOME marketing and merchandising of branded items nationally and internationally
      3. GNOME legal issues like copyright and patents
      4. GNOME finances and fund raising
      5. Alliance with other organizations.

    To count the votes, we used OpenSTV (r771). But to use it comfortably, I had to patch it. As we use Scottish STV this year, counting votes is as easy as opening OpenSTV, opening the Ballot file and pressing OK.

    The people that are elected into the Board of Directors are:

    Congrats and thanks for running.

    Sadly, we had a few people showing up, who did not renew their membership in time and could thus not take part in the voting process. I wonder why that is. Is the renewal process not effective enough? If you have any suggestions, please leave them either in the comments or via mail.

    Running the elections was challenging, because I was really busy with exams and other obligations. Fortunately, the Membership and Elections Committee was helpful and we managed to have a smooth election process, i.e. not like last year ;-) Anyway, I hope to see most of the Board members at GUADEC :-)

    by muelli at June 25, 2010 10:36 AM

    June 22, 2010

    8bui

    Probier’s mal mit Gemütlichkeit

    Da sitze ich heute im ct[1] und spiele mit einem IPad rum. Da kommen einige Kommilitonen vorbei. Kaum erblickten sie, dass einige IPads im Raum sind, folgte der Kommentar, dass hier mindestens x doofe Menschen wären.

    Ich akzeptiere es, wenn man die Produktionsfirma nicht mag.
    Ich akzeptiere es, wenn man gewisse Produkte nicht mag.

    Was ich nicht verstehe – und nicht verstehen will – ist, wenn man etwas, ohne es in der Hand gehabt zu haben oder zu besitzen von Vorhinein verurteilt und die Personen die es besitzen beleidigen müssen. Zwar gibt es Fakten, die für/gegen etwas sprechen, jedoch muss man sie nicht pauschalisieren und nur schlecht reden.

    In Zukunft werde ich es ausblenden/ignorieren und denken, dass es sich nicht lohnt zu den engstirnigen Kommentaren zu reagieren.

    Genug davon..

    sonnige Grüße

    [1]http://www.informatik.uni-hamburg.de/Fachschaft/wiki/index.php/Ct

    by 8bui at June 22, 2010 07:40 PM

    2burmest

    Afrika – (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?!

    Wissen was wirkt - Campustour

    Fr. 25.06.10; 19 Uhr

    Anna-Siemsen-Hörsaal, Von-Melle-Park 8, Universität Hamburg

    Außereuropäische Geschichte findet in deutschem Geschichtsunterricht nur in geringem Maße ihren Platz – und wenn, dann überwiegend aus einer eurozentrischen Perspektive und als Teil des westlich-europäisch grundierten nationalen Geschichtsbildes. Diese aber wird gegenwärtigen Herausforderungen in mehrfacher Hinsicht nicht (mehr?) gerecht: Zum einen bestehen die Lerngruppen nicht nur aus “Deutschen” im herkömmlichen Sinne, sondern sind kulturell heterogen zusammengesetzt. Zum anderen erfordert das Verständnis zu vielen Themen der heutigen Geschichtskultur auch ein fundiertes Wissen über Ereignisse und Strukturen sowie über veränderte Perspektiven der Vergangenheit(en). Geschichtsunterricht kann daher nicht nur die Aufgabe übernehmen, den Lernenden ein einheitliches Geschichtswissen und -bild zu vermitteln, sondern muss sie auch befähigen, an der aktuellen Geschichtskultur teilzuhaben und ihre eigenen Orientierungsbedürfnisse befriedigen zu können. Dies erfordert, aus klassischen Perspektiven der Unter- und Überlegenheit herauszutreten und Chancen zur Entwicklung eigener Identität durch Reflexion kulturell vielfältiger Perspektiven, gerade auch von Hybridität, zu eröffnen.

    Es ist also notwendig, die nationale Darstellung von Kolonialgeschichte in der Schule, im Schulbuch und in den Köpfen der Lehrenden zu hinterfragen, um zu einem den Orientierungsbedürfnissen der Lernenden entsprechenden und fördernden historischem Lernen zu kommen.

    Mit:

    • Prof. Dr. Bea Lundt – Professorin für Geschichte und ihre Didaktik (Uni Flensburg / HU Berlin)
    • Hildegard Wacker – LfbA für Geschichtsdidaktik (Uni Hamburg) und Studiendirektorin (Gymnasium Corvey Straße)
    • Lutz Tornow – Ehem. Fachseminarleiter am Studienseminar Hamburg und Studiendirektor i. R.
    • N.N. – Black History Month

    Moderation:

    • Jan Breitenstein – AB Geschichtsdidaktik (Uni Hamburg)

    Eine Kooperationsveranstaltung von

    June 22, 2010 05:56 PM

    fsr

    Wahlen zum Fakultätsrat

    Moin,

    die Wahlen zum Fakultätsrat stehen wieder vor der Tür. Viele von Euch haben heute die Wahlunterlagen per Post bekommen oder bekommen diese in den nächsten Tagen zugeschickt.

    Der FSR Informatik ruft Dich dazu auf an den Wahlen teilzunehmen!

    Der Fakultätsrat ist das wichtigste Gremium unserer Fakultät. Dort werden wichtige Entscheidungen getroffen, die Dein Studium betreffen. Umso wichtiger ist eine gute Interessenvertretung!

    Die Wahlen werden per Briefwahl durchgeführt. Deine Stimme kannst Du entgeltfrei an das Wahlamt senden. Du kannst den FSR gerne ansprechen, falls Du mehr zum Wahlverfahren wissen möchtest oder sonstige Fragen zur Wahl hast.

    Sonnige Grüße,
    FSR Informatik

    by nospam@example.com (FSR Informatik) at June 22, 2010 03:47 PM

    June 21, 2010

    8bui

    Ich bin wieder hier

    Ich lebe noch (: yeah!
    Es ist wirklich viel passiert, das Wochenende (vor dem letzten Wochenende) ist wahrlich viel passiert – eines der Ereignisreichsten Wochenenden seit langem. Um es abzukürzen:

    • Freitag
      • Besuch (Zoë+Tri)
      • HWP-Party
    • Samstag
      • Elmshorn – Fotografieren*
      • Wohnheimparty nähe Osterstraße mit Anastasia+Nico/Niko+Senad+Olli
    • Sonntag
      • Fussball gucken bei Tri
      • Fussball gucken im Wohnheim nähe Informatikum

    Montag ist meine interne Tastatur … beschädigt worden (?) … ob sie kaputt ist weiß ich nicht genau, zumindest ist es nichts mechanisches. Softwarefehler kann ich auch ausschließen, da nach einem Update von 10.6.3 auf 10.6.4 der Fehler immernoch auftrat. Das Problem lag beziehungsweise liegt darin, dass die Shift/Umschalttaste dauerhaft gedrückt wurde, bzw. denkt, sie wird gedrückt. So konnte ich nurnoch groß schreiben. Wenn ich eine externe Tastatur anschloss funktionierte diese Tadellos! Das Problem habe ich temporär beseitigt, ob ich dauerhaft mit der Lösung leben kann wird die Zeit zeigen.

    Mittwoch bekam ich dann wieder besuch. Zwar nur kurz – doch war es sehr angenehm sie zu sehen (:
    Gemeinsam mit Anastasia+Artur+Clara+Flo S. genossen wir die Sonne und ließen unsere Haut von ihr verbrennen.

    Donnerstag Abend ging es spontan mit Lolli (ich weiß ihren echten Namen nicht – ‘Lolli’ ist ihr Spitzname) + Tri Cocktails trinken. Wie der Laden heißt weiß ich nicht mehr – jedenfalls ist er bei der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke.

    Freitag morgen ging es dann direkt nach Cuxhaven – es war mal wieder Zeit meine Eltern zu besuchen. Wir saßen rum, bekamen noch Besuch (Onkel+Tante+Freunde), aßen gemeinsam, tranken Bier und unterhielten uns rege. Sehr schönes Wochenende.

    *zufrieden bin ich nur mit einem Foto – aber eine Handvoll sind akzeptabel…
    DSC_1250 DSC_1273 DSC_1311

    war nie wirklich weg

    by 8bui at June 21, 2010 03:38 PM

    8letsch

    Photowalk durch die Hafencity

    Am Sonntag vor einer Woche begab ich mich auf einen erst kurz vorher im Internet entdeckten Photowalk durch die Hafencity. Im Gegensatz zu meinem ersten Photowalk ein paar Tage davor handelte es sich nicht um ein gemeinsames Herumlaufen und einzeln fotografieren, sondern eher um eine von Ronny geführte Tour, bei der öfter zusammengerufen wurde, um konkrete Tipps auszutauschen oder Unterschiede in der Vorgehensweise zu diskutieren.

    Auch die Zusammensetzung der Teilnehmer war dieses Mal sehr viel heterogener: Unter den sieben – allesamt männlichen – Teilnehmern war ich der jüngste (und mit 3 Monaten auch unerfahrenste), während auch Fotografen teilnahmen, die bereits seit 25 Jahren eine Kamera in der Hand haben.

    Was ich gelernt habe:

    • Wenn man noch nicht lange fotografiert, ist es zwar gut, viel selbst auszuprobieren, aber der kurze Rat eines erfahrenen Fotografen erspart einem oft viele vergebene Aufnahmen, um eine passende Einstellung zu finden.
    • Nur weil ein Ort wie die Speicherstadt interessant ist, heißt das noch lange nicht, dass gute Fotos einem in den Schoß fallen. Im Gegenteil sind viele Details eher schwierig einzufangen, da sie das Bild zu unruhig werden lassen. Die Kunst liegt dann darin, sich auf etwas Wesentliches konzentrieren zu können.
    • Auch wenn ein tolles Motiv wegen einer räumlichen Einschränkung (bei uns war es eine Absperrung) nur auf eine Art und Weise einzufangen scheint, bleibt doch noch eine Unzahl von Variationsmöglichkeiten in Aufnahmehöhe, Perspektive und Bildausschnitt. Jeder Fotograf interpretiert das Gesehene anders.
    • So banal es auch klingt: Verschiedene Standpunkte wählen! Hinknien und hinlegen oder auch Chancen nutzen, wenn man Erhöhungen wie Treppen oder Podeste findet, um sich alleine durch eine andere Perspektive bereits vom üblichen Touristenfoto abzugrenzen.
    • Bei dichter und heller Wolkendecke lieber etwas unterbelichten, um statt einer weißen Fläche etwas Struktur in den Himmel zu bekommen. In RAW fotografiert, bleibt dann das Potential, diese Struktur in der Nachbearbeitung weiter herauszuarbeiten und auch das Hauptmotiv noch korrekt nachzubelichten.

    Insgesamt war dieser Walk nicht ganz so locker wie mein erster ein paar Tage davor – wobei ich da alle anderen bereits vorher kannte. Dafür habe ich dieses Mal mehr gelernt und für mich mitgenommen. So zum Beispiel, dass Architekturfotografie nicht mein liebstes Metier ist und ich mich dann lieber in die Suche nach Details flüchte, statt die Herausforderung zu meistern, ein gesamtes Gebäude ansprechend einzufangen. Dementsprechend bin ich mit meinen Ergebnissen auch nicht zufrieden.

    Nachtrag: http://www.flickr.com/photos/derkarawane/sets/72157624357157084/

    by Flo at June 21, 2010 03:20 PM

    June 19, 2010

    7clausen

    June 17, 2010

    2burmest

    Uni-Umzug vom Tisch

    Die GRÜNE JUGEND Hamburg und CampusGrün Hamburg begrüßen, dass der Hamburger Senat sich von den Szenarien einer Komplett- bzw. Teilverlagerung der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook endgültig verabschiedet hat. Dies hat Bürgermeister Ole von Beust in seiner Regierungserklärung zum Sparpaket vor der Bürgerschaft verkündet.

    Gregor M. Dutz, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg sagt:

    Diese Entscheidung ist richtig und notwendig. Die Diskussion hat keine guten Gründe für den Kleinen Grasbrook hervorgebracht. Die nötige Infrastruktur auf dem Grasbrook zu schaffen, hätte unverhältnismäßig viel gekostet, das wäre angesichts der Haushaltskrise unverantwortlich.

    Swantje Böttcher, stellvertretende Vorsitzende von CampusGrün sagt:

    Nach der lähmenden Diskussion um den Kleinen Grasbrook muss jetzt endlich etwas an der Uni passieren. Das Geld in einem höheren dreistelligen Millionenbetrag für die baulichen Erneuerungen muss die Stadt aufbringen. Es darf nicht sein, dass durch Mietzahlungen an ein Sondervermögen der Haushalt der Uni belastet wird und die Investitionen so auf Kosten von Forschung und Lehre gehen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern will Hamburg trotz angespannter Haushaltslage nicht bei Bildung und Wissenschaft sparen, sondern in die Universität investieren. Diesem Versprechen muss der Senat gerecht werden.

    June 17, 2010 09:53 AM

    fsr

    Besuch im Haushaltsausschuss des Stupa


    Besuch im Haushaltsausschuss des Stupa

    Die KIF wird im Juni 2011 in Hamburg stattfinden. Der FSR hat deswegen die (zweckgebundene) Erhöhung seines Etats beantragt. Da Fachschaften kein Antragsrecht haben, hat freundlicherweise die grüne Hochschulgruppe den Antrag eingereicht.
    Heute Abend war eine Delegation der KIF-Orga beim Finanzausschuss des Stupa, um den Antrag zu begründen.
    *klopf klopf* Die Tür wird uns geöffnet. Um einen Tisch herum sitzen 10 beschäftigte Personen, vor ihnen bedecken Zettelstapel den Tisch, Wasser und Kekse stehen bereit. Etwas verlegen stehen wir beide im Raum - ob dies der Stupa-Haushaltsausschuss sei? "Ja."

    Junge Leute sind das, teilweise leuchtend rot gefärbte Haare, teilweise streng zurückgebundene Haare mit weißer Bluse und Minirock - jede "politische Couleur" ist vertreten. Allesamt blättern in ihren Papieren. Wir nehmen uns zwei Stühle, bitten zu rücken und hören erstmal zu. Da wird gestritten über Kürzungen, begründet wird mit "Die AStA-Broschüren sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen"... der Versammlungsleiter fährt aus seiner Haut und meint, er habe keine Lust sich mit sowas zu befassen.
    Langsam kommen wir ins Thema, die Fronten werden deutlich, immer wieder werden Anträge von den gleichen 3 Leuten gestellt, die anderen 4 stimmen einheitlich dagegen - teilweise ohne vorher den Argumenten zugehört zu haben. Nachtragshaushalt ist der Punkt, zu dem wir hereingeplatzt sind. Also Korrekturen an den bisher verteilten Finanz-Töpfen.
    An einigen Stellen können wir uns das Grinsen nicht verkneifen: Zu albern sind die Begründungen, zu eindeutig das "Abstimmen nach Liste", zu albern das ganze Prozedere.

    Am Ende sind wir dran. Unser Antrag:
    "Der Ansatz für das Konto 56607 wird um mindestens 1.000,- € erhöht."

    Unser Antrag

    Begründung:

    Die Fachschaft Informatik wird die KIF 39,0 (39te Konferenz der deutschsprachigen Informatik-Fachschaften) im Sommersemester 2011 ausrichten. Daher entsteht hier erhöhter Finanzbedarf, der sich aus dem normalen Budget der Fachschaft Informatik nicht decken lässt. Die KIF 39,0 ist als Bundesfachschaftentagung der Informatik ein offizielles Gremium der studentischen Selbstverwaltung und hat hohe Priorität. Zusätzlich ist Ausrichtung der KIF für den Standort Hamburg von besonderer Bedeutung, weil sie jedes Semester an wechselnden Unis stattfindet.
    Daher wird beantragt Analog zu der Erhöhung des Konto 56517 (Kunstgeschichte) im NHH 2009/2010 für den HH 2010/2011 das Konto 56607 zu erhöhen. Für die KIF werden mindestens 150 TeilnehmerInnen erwartet. Sollte die Veranstaltung der Kunstgeschichte in einem kleineren Rahmen stattgefunden haben, ist der Betrag entsprechend proportional zu erhöhen.



    Diskussion

    Um unseren Antrag zu begründen, kriegen wir viel Zeit uns zu artikulieren. Das geschieht und alle sind der Meinung, dass man uns bestmöglich unterstützen sollte. Wenngleich die Zurückhaltung sich der Listenzugehörigkeit entsprechend ausdrückt - schade.

    Das Finanzierungsmodell ist für den Ausschuss besonders interessant. Wir setzen 15.000 Euro für die gesamte KIF an, bemühen uns um Sponsoring, BMBF-Förderung und so weiter, aber im Endeffekt sehen wir momentan einen Fehlbetrag von 9.000 Euro.

    Eine weitere Frage ist, wann wir das Geld brauchen. Denn wenn sich erst noch ergibt, wieviel Geld wir wirklich brauchen, wäre es "ja Quatsch schon jetzt das Geld zu binden". Die Posten, die jetzt schon bezahlt werden müssen, wären höchstens Mieten für die Turnhalle oder das Zirkuszelt, in dem evtl. die Plena stattfinden müssen - weil der Konrad-Zuse-Hörsaal gar nicht 150 Leute aufnehmen kann. Das hätten wir nicht sagen dürfen, denn plötzlich fangen die Leute inhaltlich an, über den Sinn und Zweck zu diskutieren, "da die Uni ja genug andere Räumlichkeiten hat" und dies ja Geldverschwendung sei, außerdem wird von einer KoMa berichtet, die vor 8 Jahren stattgefunden und ungefähr nichts gekostet haben soll.

    Wie hoch soll also die Erhöhung sein? Das Wort des Versammlungsleiters bestimmt den Kurs seiner Fraktion, das haben wir bereits festgestellt. Er will sich noch nicht auf einen Betrag festlegen, und selbst den Höchstbetrag (< 5.000 Euro) nicht jetzt schon versprechen. Und seine Sitznachbarin hat sich auch auf das Argument der "Gleichberechtigung" eingeschossen - ihre Meinung ist: wenn die Kultur (mit 30 Teilnehmern) 1.000 Euro kriegt, warum dann die Informatik (mit mehr als 150 Teilnehmern) mehr? Dem Argument, dass die KIF im Gegensatz zu der BuFaTa der Kultur eine Großveranstaltung ist wird gar sinngemäß mit "Großveranstaltungen haben kein Recht auf Sonderbehandlung" begegnet. Eine kontroverse Diskussion.

    Die "Opposition" stellt den Antrag, den Etat doch auf 3.000 Euro zu erhöhen, auch aus Gründen eines konservativen Haushalts - Sebastian ist dagegen, also: 4 zu 3 abgelehnt. Die 1.000 Euro kriegen wir, und "im Notfall würde er das Informatik-Konto im April nochmal auf 4.000-6.000 Euro erhöhen" - per Nachtragshaushalt: so richtig glauben können wir es nicht. Sehr schade. :-(

    Fazit

    Zwei Anträge hören wir uns noch an, dann gehen wir doch. Den Rest der Comedy müssen wir uns nicht antun, so richtig gute Laune will sich bei uns doch nicht einstellen.

    Am Ende hatte es keinen Sinn, dass wir da waren. Die 1.000 Euro hätten wir eh bekommen, und die Erhöhung der festen Zusage auf einen realistischen Betrag hat nicht geklappt. Gelernt haben wir daraus, das ist klar. Wahrscheinlich muss nächstes Mal eine bestimmte andere Liste den Antrag stellen ;-) Dann klappt's auch mit dem AStA-Finanzreferenten...^^

    by nospam@example.com (Senad) at June 17, 2010 09:32 AM

    June 15, 2010

    mezcalero

    June 14, 2010

    hannosch

    Zope 2.13 - alpha imminent

    Dear world,

    this is your Zope 2 release manager speaking. We had some discussion in the community about the roadmap ahead for the next Zope 2 release culminating in a plan today.

    A first alpha release for Zope 2.13 will be released on June 25 - just over 10 days from now. More alpha releases will follow on a 3-4 weeks basis and a first beta will be out in early September. That is as usual without guarantees and subject to changes. A final release is expected later this year.

    Zope 2.12 is continuing to be maintained. A Zope 2.12.7 bugfix release was released just yesterday.

    Current Zope SVN trunk (which will become 2.13) is compatible with both CMF 2.2 and CMF trunk and the upcoming Plone 4. It is likely that Plone 4.1 will officially support Zope 2.13.

    Zope 2.13 will bring a couple new features and has done a large deal of refactoring and house keeping. It currently only supports Python 2.6. Support for Python 2.7 might be added, if there is community volunteers to do the required work. Python 3.x support is out of the scope. Work has begun to port some of the underlying zope packages to Python 3.x, but there's still a lot more to do before this is feasible for Zope 2 itself.

    So what's in it?

    Zope 2.13 doesn't have any zope.app.* dependencies anymore. This finishes the transition from the hybrid Zope 2 + 3 codebase. Zope 3 itself has been split up into two projects, the underlying Zope Toolkit consisting of foundation libraries and the application server part. The application server part has been renamed BlueBream. Zope 2 only depends and ships with the Zope Toolkit now. Large parts of code inside Zope 2 and specifically Products.Five have been refactored to match this new reality. The goal is to finally remove the Five integration layer and make the Zope Toolkit a normal integral part of Zope 2.

    Zope 2.13 comes with native WSGI support. First pioneered in the repoze.zope2 project, this capability finally found its way back into the core and obsoletes the externally managed project. With WSGI Zope 2 can natively talk to a variety of web servers and isn't restricted to its own ZServer anymore. It also opens up new possibilities for writing or reusing middleware in Zope 2 or factoring out capabilities into WSGI endware. It's expected that this new deployment model will over time become the default and the old ZServer implementation will be deprecated. There's no concrete timeline for this yet.

    There's an ongoing effort to refactor Zope 2 into more independent modularized distributions. Zope 2.12 has already seen a lot of this, with the use of zope.* packages as individual distributions and the extraction of packages like Acquisition, DateTime or tempstorage to name a few. Zope 2.13 continues this trend and tries to externalize packages containing C extensions. In a not so distant future it should be possible to run a Zope 2 like environment without the ZMI and the corresponding code. This is part of the vision for Zope 2 to evolve into a more modern and maintainable codebase, while preserving a realistic gradual upgrade path for existing installations and projects based on it. The Zope 3 project has shown that a complete rewrite is no viable answer for a large class of existing software.

    There's a large number of smaller features and improvements in the underlying libraries and Zope 2 itself. For example Zope 2.13 will ship with the new ZODB 3.10 version, which sports some noticeable performance improvements. The move to the latest version of the Zope Toolkit libraries makes integration of Zope community projects like z3c.form much easier.

    After the rather long release periods of Zope 2.12 and 2.13 we expect to switch to a shorter release period of six to nine months for the upcoming 2.14, 2.15 and beyond releases.

    Discussion of the Zope 2 core development takes place on the zope-dev mailing list. Feel free to engage, leave comments on this blog or contact me in private.

    Your release manager,
    Hanno

    by hannosch@gmail.com (Hanno Schlichting) at June 14, 2010 06:08 PM

    June 13, 2010

    7clausen

    June 11, 2010

    8letsch

    Ein Hamburger Photowalk

    “Hamburg bei Nacht”. So lautete Pablos Idee, mit der er mir neulich den Vorschlag machte, die schönste Stadt der Welt in ihrer sicherlich interessantesten Lichtkulisse zu durchstreifen. Und so habe ich mich also gestern auf den Weg gemacht, mit Martin, Pablo, Rolf und Tien meinen ersten Potowalk zu beschreiten.

    Zwar habe ich keine große Ausbeute an guten Bildern, allerdings sind die Erfahrungen, die ich mit den anderen austauschen konnte und der Spaß, den wir gemeinsam hatten, Gold wert. Das möchte ich auf jeden Fall öfter mal machen!

    Wir starteten am Jungfernstieg, liefen am Rathaus vorbei zum Rödingsmarkt, machten dann noch einen spontanen Abstecher zum Michel und beendeten die Tour vor schönster Elbkulisse am Baumwall. Insgesamt braucht man aber mit 5 fotografierenden Leuten schon einige Zeit, um vorwärts zu kommen, so dass am Schluss leider keine Zeit mehr für die typischen Speicherstadtbilder oder einen Abstecher in die Hafencity blieb.

    Diesen Teil Hamburgs kann ich aber vielleicht dieses Wochenende noch nachholen, denn heute entdeckte ich durch Zufall, dass am Sonntag um 15:00 Uhr auch ein Photowalk stattfindet, der in der Hafencity beginnt. Ich werde vermutlich dabei sein und freue mich schon, neue Gesichter kennen zu lernen. Vielleicht ist jemand von euch auch dabei?

    Meine Ergebnisse der letzten Nacht müssen noch etwas sortiert und bearbeitet werden, die Bilder dürften in den nächsten Tagen bei flickr landen. Tiens Fotos sind schon online zu sehen und bei Martin könnt ihr lesen, was man auf so einer Tour manchmal riskiert.

    by Flo at June 11, 2010 10:12 PM

    8bui

    pew pew pew

    Der gestrige Tag war sehr erfolgreich!
    Rechtzeitig aufgestanden (um zu duschen) fuhr ich 5:10 von Zuhause los und traf mich mit Tri beim Hagenbecks Tierpark. Zusammen fuhren wir mit dem Bus weiter zum Elbe Einkaufszentrum um uns die Eröffnung des örtlichen Saturns anzugucken. Wir staunten nicht schlecht als wir sahen wie voll es da war. Als wir uns dann an die Kasse anstellen wollten war die Schlange so lang, dass wir ganz hinten im Saturn das Ende fanden.
    Endlich an der Kasse angekommen trafen wir noch auf Senad+Stefan+Florian X.. Auch sie wollten sich das Angebot nicht entgehen lassen. Da Senad mit dem Automobil da war nahm er uns mit. So fuhren wir im Vollgepackten Auto zu Tri, testen die Errungenschaften und frühstückten erstmal. Nicht nur, dass Senad mich mit zu Tri nahm, er kutschierte mich sogar nach Hause. bis vor die Haustür.

    Mittlerweile war es zehn Uhr, ich war schon fünf Stunden auf den Beinen, musste dennoch direkt weiter zur Uni. Schließlich habe ich Veranstaltungen die ich nicht hätte verpassen dürfen! Nach einigen Stunden der simulierten Wissensaufnahme ging es um 18 Uhr direkt zur Fachschaftsrat-Sitzung. Immerhin konnte ich zwei Dinge beanstanden, die baldmöglichst geändert werden! Unteranderem bekomme ich Admin-Rechte in unserem Wikipedia. yay!

    Da ich um 21 Uhr schon verabredet war konnte ich leider nicht zum Ende bleiben. So fuhr ich frühzeitig los um rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Rolf B. war schon da – nach und nach kamen noch Martin+Florian L.+Pablo dazu. Gemeinsam liefen wir durch Hamburg und fingen unterschiedliche Momente mit unseren DSLRs ein. Ein/e sehr schöne/r Abend/Nacht in dem ich zwar nicht so viele Fotografien erstellt habe – und noch weniger die mir Gefallen – aber dennoch sehr Aufschlussreich. So konnte ich mehr von Hamburgs Straßen kennenlernen (:

    Nachtrag: Jetzt kann man sich auch die Berichte – Flo’s Blog[1] – Martin’s Blog[2] – Pablo’s Blog[3]. Ich fühlte mich geehrt so oft genannt und verlinkt worden zu sein! Danke dafür (:

    DSC_1116 DSC_1127 DSC_1131 DSC_1154 DSC_1155 DSC_1163

    [1]http://fotografdracula.de/2010/06/ein-hamburger-photowalk/
    [2]http://blog.visuellegedanken.de/index.php/2010-06-11/achtung-auto/
    [3]http://medialermurks.de/?p=58

    by 8bui at June 11, 2010 04:41 PM

    7clausen

    June 09, 2010

    2molle

    Christian Günther: Unter the Black Rainbow


    2069 - die Welt liegt in Trümmern.
    In der verseuchten norddeutschen Tiefebene hat sich inmitten von verlassenen Landschaften ein riesiger Stadtmoloch entwickelt.

    -- Under the Black Rainbow ist ein dystopischer SciFi - Roman, der in Hamburg spielt.

    Meine persoenliche Bewertung: Ich wuerd sagen: So mittel. Nicht schlecht, aber keine Weltliteratur. Aber auf jeden Fall lesenswert. Unterhaltsam!

    CC-BY-NC-SA

    Sprache: Deutsch

    Website: Cyberpunk.de

    Download: http://www.cyberpunk.de/blackrainbow/ (Momentan wohl down... Er scheint das Buch aber neu aufgelegt zu haben, als BOD. Mal schaun, was da noch kommt.)
    Download2: Ich habs mal auf Hotfile getan: http://hotfile.com/dl/47163123/602dfd2/black_rainbow_onlineversion.txt.html

    Download3: http://mokrates.de/free-media-blog/datastore/cc/under-the-black-rainbow/black_rainbow_onlineversion.txt

    Titelbild: Deeplink auf Amazon.de

    by MoKrates (noreply@blogger.com) at June 09, 2010 03:04 AM

    8bui

    Spreu vs. Weizen

    Der Tag fing garnicht mal so übel an:

    Ich stand viel zu spät auf, doch als ich am Geomatikum ankam merkte ich, dass ich nur fünf Minuten der Vorlesung verpasst habe. Highlights der Vorlesung waren eindeutig die Witze des Professors:

    Sie haben zwei möglichkeiten: 1. sie kommen nach vorne und können es lesen – 2. sie beschweren sich bei mir und ich sag ihnen sie sollen nach vorne kommen.

    “Können sie etwas leiser sein, bitte? Ich bin sonst gezwungen mit Kreide zu werfen.”

    Direkt im Anschluss zur Vorlesung ging es zum Informatikum. Dort arbeitete ich dann bis 18 Uhr. Zwar wollte ich weiter machen, musste leider abbrechen, da ich mit Family zum Essen verabredet war.

    So traf ich mich mit Ri+Nadine+Julia+Lam+Hao+Khoa+Khanh zum Sushi-Essen. yammy!

    Zuhause angekommen setzte ich mich gleich an die Rechenmaschine und sah im Internet, dass KEINER was gemacht hat. Auch im späteren Verlauf des Abends/der Nacht blieb ich mit der Arbeit allein. Zwischendurch bekam ich die Nachricht:

    sry aber ich geh nun pennen voll kopfschmerzen und so sry

    Scheiß Gruppenarbeit … ich bin genervt+übermüdet+nicht fertig. Ich werde nun noch eine Weile die Aufgaben bearbeiten und dann morgen in der Früh direkt zur Uni fahren. Da erwartet mich dann noch mehr Arbeit:
    IT-Security+Stochastik. Wie es aussieht werde ich auch das alleine machen müssen.
    TEAM = toll ein anderer macht’s…

    by 8bui at June 09, 2010 12:09 AM

    June 08, 2010

    2molle

    Cory Doctorow: For The Win


    Ein neuer Jugendroman von Cory Doctorow. Computerspiele, Wirtschaft, Jugend einmal um die Welt...

    CC-BY-NC-SA

    Sprache: Englisch

    Website: Die Site zum Buch, Attribution und Lizenz: http://craphound.com/ftw

    Download: http://craphound.com/ftw/download/

    Titelbildreferenz: Deeplink auf craphound.com

    by MoKrates (noreply@blogger.com) at June 08, 2010 10:33 PM

    June 07, 2010

    8bui

    I hit you

    Es wurden Beschwerden zu mir getragen, ich hätte seit über einer Woche nichts mehr geschrieben. Das stimmt wohl auch, aber hatte ich nie groß Lust etwas zu schreiben. Schließlich ist nicht so viel passiert – außer den normalen Unialltag.
    Wichtige Ereignisse waren die letzten zwei Kino-Besuche: Easy Virtue[1] (6/10) und When in Rome[2] (5/10).
    Freitag war ich erst in der Vorlesung und habe dann mir Selin+Artur+Trottel in der Innenstadt die Sonne genossen – so landeten wir an der Alster. Später am Abend ging ich mit Anastasia+IT-Sicherheits-Praktikum im Sausalitos[3]. Insgesamt war es ein sehr netter+Alkoholreicher Abend.

    Am Tag darauf ging es dann mit Rolf zum Eppendorfer Straßenfest. Da wollte uns ein Typ für 20 € Elektroschrott andrehen. Glücklicherweise waren wir gewieft genug um das als Wucher einzustufen und uns mit “Brauchen wir leider nicht” zu verdrücken. Dank einem Dienst im Internet stieß Max dann zu uns als wir an der Alster saßen. Gemeinsam erfreuten wir uns an der Sonne und beglückten uns mit Bier.

    Am ersten Tag der Woche ging es nach Nahe. Leider war es so warm, dass ich mich dann die ganze Zeit drinnen versteckt habe. Leider musste Sissi alle paar Stunden doch raus, so dass die Sonne doch die Gelegenheit hatte meine Haut zu verbrennen – nur hat sie es nicht geschafft (:
    Ansonsten war es ein sehr schöner Tag!

    Genug langweiliges Zeugs geschrieben. Nun seid ihr wieder dran!

    [1]http://www.imdb.com/title/tt0808244/
    [2]http://www.imdb.com/title/tt1185416/
    [3]http://www.sausalitos.de/

    you don't hit me

    by 8bui at June 07, 2010 11:48 PM

    8letsch

    67 Megapixel

    Ich habe mal die ersten Aufnahmen durchgeschaut, die im April mit meiner damals nagelneuen Kamera entstanden sind und bin auf eine Reihe von 11 Bildern gestoßen, die ich damals testweise für ein Panorama gemacht habe. Also habe ich die 18-Megapixel-Aufnahmen mal zusammengesetzt, etwas mit den Farben herumgespielt (bis sich Graustufen als das Optimum herausstellten) und einige überbelichtete Bereiche korrigiert.

    Was nun fast aussieht wie eine Fisheye-Aufnahme ist also mein erster Panorama-Versuch. Der Beton-Bau ist übrigens ein Braunschweiger Studentenwohnheim. Auf flickr findet ihr das Bild in groß.

    by Flo at June 07, 2010 01:03 PM

    June 05, 2010

    mezcalero

    Change of Plans

    The upcoming week I'll do two talks at LinuxTag 2010 at the Berlin Fair Grounds. One of them was only added to the schedule today, about systemd. Systemd has never been presented in a public talk before, so make sure to attend this historic moment... ;-). Read about what has been written about systemd so far, so that you can ask the sharpest questions during my presentation.

    My second talk might be about stuff a little less reported in the press, but still very interesting, about Surround Sound in Gnome.

    See you at LinuxTag!

    June 05, 2010 05:25 PM

    2molle

    How to Destroy Angels


    Trent Reznor hats schon wieder getan! Hammergeiles Album. Kostenlos. Diesmal leider nicht CC

    Lizenz: Auf der Website lesen. NICHT CC, also nur auf der Website runterladen!

    Website und Download (Ihr muesst ne E-Mail-Adresse angeben): http://howtodestroyangels.com/

    Titelbildreferenz: Deeplink auf die Website.

    by MoKrates (noreply@blogger.com) at June 05, 2010 04:06 AM

    June 04, 2010

    8letsch

    Bewusst fotografieren

    Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst.

    Dalai Lama

    Diagonalen bringen Dynamik ins Bild, nah am unteren Rand positionierte Objekte schaffen Stabilität und nach Drittelregel oder Goldenem Schnitt positionierte Motive wirken spannender, also würden sie im Bildzentrum liegen. Wer anfängt, über Fotografie zu lesen, stößt zwangsläufig über diese und ähnliche Regeln.

    Wo ich anfangs noch wild drauflosgeknipst und ein Motiv mehrfach abgelichtet habe, um mir hinterher die beste Version aussuchen zu können, versuche ich mittlerweile, bereits vor dem Auslösen bewusste Entscheidungen über Komposition und Belichtung zu treffen. Zum einen fließen dabei selbst gewonnene Erkenntnisse ein, zum anderen probiere ich zuvor gelesenes am eigenen Bild aus.

    Momentan beschäftige ich mich beispielsweise mit dem an vielen Stellen empfohlenen Buch “Der Fotografische Blick” von Michael Freeman. Ich schreibe bewusst “beschäftigen” statt “lesen”, da meiner Meinung nach ausprobiert werden muss, bevor das Gelesene einen Gewinn bringt.

    Was ich aber selbst festgestellt habe und man sich auch immer wieder klar machen muss, ist, dass die Tipps der Profis immer nur genau das bleiben können: Hinweise, wie man im Allgemeinen ein Foto gut komponieren kann. Denn so kann auch ein Bild mit dem Motiv im Zentrum ein sehr gutes Foto sein. Im Endeffekt gelten für jede Situation neue Regeln – die wiederum gebrochen werden wollen.

    Wie sehen eure Gedanken aus, kurz bevor ihr auf den Auslöser drückt? Arbeitet ihr bewusst nach Richtlinien oder schießt ihr das Foto so, wie das Gefühl es euch im Moment diktiert?

    by Flo at June 04, 2010 05:20 PM

    2burmest

    StuPa für Schulreform

    Die Schulverbesserer

    In der Nacht vom 03. auf den 04. Juni 2010 hat sich das Studierendenparlament der Universität Hamburg für die Schulreform und längeres gemeinsames Lernen ausgesprochen.

    Der folgende Antrag der Fraktionen CampusGrün, Regenbogen/AL, Die Linke.SDS und der Piraten Hochschulgruppe mit Ergänzungen der Liste Geisteswissenschaften und Liste Links „Längeres gemeinsames Lernen heißt auch längeres gemeinsames von einander lernen - zur Reform der Hamburger Schulen“ mehrheitlich beschlossen:

    Die Verfasste Studierendenschaft der Universität Hamburg spricht sich für ein längeres gemeinsames Lernen aller Hamburger Schüler_innen aus, unterstützt aktiv die Arbeit des Bündnisses „Chancen für alle – Hamburger Allianz für Bildung e.V.“ und ruft öffentlich dazu auf, beim Volksentscheid am 18.07.2010 mit „JA“ für die Einführung der sechsjährigen Primarschule und gegen die Vorlage der Initiative „Wir Wollen Lernen“ zu stimmen. Die Verfasste Studierendenschaft bezieht auf der Homepage des Bündnisses „Chancen für alle“ Stellung. Der AStA der Universität Hamburg wird diese Entscheidung durch ein Statement auf seiner Homepage veröffentlichen. Die Verfasste Studierendenschaft strebt an, eine Veranstaltung zur Schulreform auf dem Campus ausrichten.

    Begründung:

    Mit der Einführung der Primarschule wird der Grundstein gelegt, den Ungerechtigkeiten des Hamburger Schulsystems entgegen zu treten. Die frühe Einstufung und Selektion der Schüler_innen nach der vierten Klasse – zu einer Zeit, in der sich Kinder höchst unterschiedlich entwickeln – hat sich als falsch erwiesen! Für viele stellt die Auflösung des Klassenverbandes zu diesem Zeitpunkt einen dramatischen Einschnitt in ihre Schullaufbahn hinsichtlich der Bildungschancen und sozialen Bindungen dar.

    Mit der neuen Schulstruktur sollen Schüler_innen auf der Primarschule bis zur sechsten Klasse gemeinsam lernen und erst danach entweder auf die Stadtteilschule oder das Gymnasium wechseln. Wichtig ist: BEIDE Wege können zum Abitur führen. Längeres gemeinsames Lernen heißt auch länger voneinander lernen. Das heißt, dass Schüler_innen sich den Klassenkamerad_innen zuwenden, sie besser kennen lernen und sie sich beim Lernen und im Leben wechselseitig unterstützen. Das ist auch Lernen! Nicht nur fachliches Lernen, sondern soziales Lernen ist wichtig und stellt eine der wesentlichen Aufgaben der Schule dar. Denn sie ist wichtig für die Entwicklung von Kindern und Jungendlichen. Das Anliegen der Schulverbesserer ist es, bessere Voraussetzungen in den Schulen zu schaffen, dazu gehören:

    • Kleinere Klassen
    • Unterrichten in Lehrer_innenteams
    • individuelle Förderung der Schuler_innen
    • kostenlose Bücher

    Das sind die Eckpunkte, um bessere Schulen für Hamburg mit dem Volksentscheid zu ermöglichen. Hinter den Schulverbessern stehen viele Gruppen, Bündnisse, einzelne Akteure sowie alle in der Bürgerschaft vertretenden Parteien; und – sehr erfreulich – auch die Piraten! Die Bürgerschaft hat das neue Schulgesetz schon einstimmig beschlossen. Nun erhalten aber auch die Bürger_innen der Stadt die Möglichkeit mit dem verbindlichen Volksentscheid über die Verbesserung der Schulen abzustimmen. Als Studierendenvertreter_innen ist es unsere Aufgabe, auf dem Campus den Volksentscheid bekannt zu machen und dafür zur werben, dass

    Hamburg bessere Schulen bekommt. Das Studierendenparlament und der AStA der Universität Hamburg sollten sich klar zu diesem Ziel bekennen und selbst zu Schulverbesserern werden. Die Einführung der Primarschule ist ein kleiner aber bedeutender Schritt auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem und gesellschaftlicher Teilhabe. Der Prozess wir angestoßen, längeres gemeinsames Lernen über die Primarschule hinaus an den Hamburger Schulen zu etablieren. Wenn diese Reform scheitert, dann werden die Konsequenzen auf der Bundesebene gravierend sein.

    Daher am 18.Juli.: „Ja“ für die Primarschule und „Nein“ zu „Wir wollen [allein] Lernen“.

    June 04, 2010 12:39 AM

    June 01, 2010

    2burmest

    Deine Stimme für längeres gemeinsames Lernen

    CampusGrün, Regenbogen / Alternative Linke, DIE LINKE.SDS Uni Hamburg und Piraten-Hochschulgruppe Hamburg

    Das deutsche Schulsystem ist weltweit eines der sozial selektivsten. Nirgendwo sonst ist der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen so stark wie in Deutschland. Der Schulerfolg eines Kindes hängt hier immer noch maßgeblich vom sozialen Status der Eltern ab. Dazu tragen das gegliederte Schulwesen und die frühe Selektion in starkem Maße bei, wie verschiedene internationale Studien beweisen.

    Kinder werden in Deutschland sehr früh auf verschiedene Schularten separiert. Dies wurde vor drei Jahren auch vom UN-Sonderberichterstatter für Bildung Vernor Muñoz kritisiert. Er bat die deutsche Regierung darum, „das mehrgliedrige Schulsystem, das sehr selektiv und sicher auch diskriminierend ist, noch einmal zu bedenken“.

    Die Befürchtung, dass gemeinsames Lernen die leistungsstärkeren SchülerInnnen bremse, ist zumindest (erziehungs-)wissenschaftlich längst widerlegt. Dies war auch ein Ergebnis der Fachtagung zur Primarschule an der Uni Hamburg am 21.04.2010.

    Streit um längeres gemeinsames Lernen auch in Hamburg

    Am 7. Oktober 2009 wurde von der Hamburger Bürgerschaft die von der schwarz-grünen Koalition eingebrachte Schulreform verabschiedet. Kern dieser Reform ist die Einführung der sechsjährigen Primarschule. An die sechsjährige Primarschule werden sich zwei weiterführende Schulformen - die Stadtteilschule und das Gymnasium - anschließen. Beide Schulformen können mit dem Abitur abgeschlossen werden, die Stadtteilschule nach sieben, das Gymnasium nach sechs Jahren.

    Dagegen regte sich Widerstand von konservativer Seite. Die Initiative „Wir wollen lernen“ um den Blankeneser Anwalt Dr. Walter Scheuerl begann, sich mit viel Geld für die Beibehaltung der frühen Selektion in der Schule einzusetzen. Sie strengte ein Volksbegehren gegen diese Reform an und war damit letztlich erfolgreich. Sie führte zu einer Nachverhandlung an deren Ende ein Kompromiss stand, der zwar nicht von Scheuerl & Consorten, dafür aber von allen in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen mitgetragen wird. Es wird zu einem Volksentscheid kommen, der am 18. Juli stattfindet. Bereits ab Anfang Juni kann schon per Briefwahl abgestimmt werden.

    Gegenstand des Kompromisses sind jedoch neben der Einführung der Primarschule, noch weitere sinnvolle Änderungen. So soll das Büchergeld und das Sitzenbleiben zugunsten individueller Förderung abgeschafft werden und die Klassengrößen sollen verringert werden (höchstens 23 SchülerInnen, oder 19 in sozial schwächeren Stadtteilen).

    Deine Stimme für die Schulreform!

    Es geht bei dem Volksentscheid um eine richtungsweisende Frage, die über die Grenzen Hamburgs hinaus Bedeutung haben wird. Es geht letztlich nur um einen kleinen Schritt für Bildungsgerechtigkeit, aber sollte es „Wir wollen Lernen“ gelingen, diese Reform zu verhindern, würde eine grundlegende Reform des Schulsystems bundesweit auf Jahre erschwert werden.

    Wir rufen daher dazu auf, über die geplante Reform der Hamburger Schulen zu informieren und beim Volksentscheid gegen die Vorlage der Initiative „Wir wollen lernen“ und für den einstimmigen Beschluss der Hamburger Bürgerschaft zu stimmen.

    weiterlesen

    June 01, 2010 03:26 PM